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2 (1842) E - H
Entstehung
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Honstedt.

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perligen Grafenkronc bedeckt, auf welcher der oben naher angegebeneIlelm ruht. Ks sind demnach die Bilder wie die Tincturen des Wap-pens beibehalten worden.

Ferdinand Joseph, Freiherr v. Hompesch-Bollheim,

letzter Grossmeister des Maltheserordens, ward am 9. Nov. 1744 aufdem Stammschlosse Bollheim im Herzogthume Jülich geboren, und kam,jung in den Orden des heil. Johannes von Jerusalem aufgenommen, nachJYlaltha, wo ihn die Blattern beinahe weggerafft hätten. Vom Kaiservon Oesterreich als bevollmächtigter Minister bei dem Grossmeisterangestellt, erhielt er eine Comthurei, darauf die Grosskreuzwiirde undvor und nach zwei sogenannte Gnadencomthureien. Die im Elsass ge-legene verlor er durch die französische Revolution. Um ihn zu ent-schädigen und zugleich seine strenge Erfüllung aller Verbindlichkeitenzu belohnen, erhielt er im Jahre 1797 die erledigte Comthurei Villin-gen, und einige Monate darauf ward er zum Grossmeister gewählt.Der Verlust der Insel Maltha, die Zernichtung des Ordens, als Folgeder französischen Revolution, die Absetzung vom deutschen Priorate,die Uebernahme des Grossmeisterthums durch den Kaiser Paul, dieUkase unter dem Protectorate des Kaisers Alexander, vermöge welcherdrei der würdigsten Männer des Ordens dem Kaiser von Russland vor-geschlagen werden sollten, aus denen der Papst einen zum Grossmei-ster wählen sollte, und vieler Verdruss über Verläuindungen, die vondem Grosskreuz des Ordens, de Tignie, herrührten, schwächten seineGesundheit so, dass er einige Zeit darauf zu Montpellier starb. SeineMaltheser-Unterthanen bewiesen ihre Liebe gegen den Grossmeisterdadurch, dass sie zwei neuangelegte Ortschaften nach seinem Namen,Hompesch und Bollheim nannten. (M. s. auch Robens, I. S. 16 u. s. f.)

Nachrichten über die Familie von Hompesch giebt Robens, I.S. 1 20. Gauke, I. S. 672, und II. S. 472 u. s. f.

Honstedt (Hohnstedt), die Freiherren von.

Diese freiherrliche Familie stammt ursprünglich aus der GrafschaftMansfeld, wo ihre Stammgüter liegen. Namentlich gehörte einem Vor-fahren dieses Geschlechts das Gut Erdabern. Er war, mit Emerica v.Uossbach vermählt. Ein Sohn von ihm , Besitzer von Erdabern undBlankenheim, war Oberstlieutenant in herzogl. wiirtembergschen Dien-sten. Er erkaufte im Jahre i657 im Wiirtembergschen die Güter Wei-denburg und Sulzow. Eine unter dem 2. Decbr. 1717 ausgestellte Ur-kunde bezeugt neben dem rechtmässigen Besitz jener Güter auch seinealten reichsadeligen Rechte und Gerechtigkeiten. Derselbe v. II. tratim Jahre 1690 als General in brandenburgische Dienste. Er war miteiner Streit von Löwenstein vermählt. Der Sohn des Generals warLandrath des storkowschen und beeskowschen Kreises; er besass dasGut Schwerin daselbst, verkaufte es jedoch im Jahre 1730 an den Kö-nig Friedrich Wilhelm I.; bald darauf erwarb er aber das Gut Fal-kenberg im Lande Barnim. Aus der Ehe mit einer v. Einbeck standein Sohn als Major in Prenzlow, der später ein Commando in Cii-strin hatte, und mit einer de Legree de Grandmaison vermählt war.Der Sohn desselben war Oberst und Commandeur des Regiments v.Auer zu Königsberg, auch Canonicus des hohen Domstifts zu Magde-burg. Er starb im Jahre 1805 und hinterliess aus der Fihe mit einerV. Kasowska einen Sohn, Freiherrn v. H., Premier-Lieutenant im Re-