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2 (1842) E - H
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Holtzcnilorff.

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fizier nach Warschau , den der Verewigte auf höhern Befehl in derEinrichtung der preuss. reitenden Artillerie unterrichten inusste. Erentledigte sich dieses Auftrages so entsprechend, dass ihm der Kö-nig von Sachsen seine Achtung durch Uebersendung eines Brillant-ringes an den Tag legte. Im Jahre 1805 marschirte er mit sei-ner reitenden Batterie nach Hildesheini. Im Feldzuge 1800 führteer ISO reitende Artilleristen und '100 Pferde nach Danzig, wo ermit der Garnison verschiedenen Gefechten beiwohnte, dann das Com-mando der Artillerie auf dem Hagelsberge, und bald darauf das Ma-jorspatent erhielt. Im Jahre 1808 reiste er im Gefolge des Königs alsAdjutant des Prinzen August nach Petersburg; 1809 wurde er zumCommandeur der reitenden Garde - Artillerie - Compagnie, und imOctober desselben Jahres zum Brigadier der gesanunten reitenden Ar-tillerie ernannt. Nachdem er 1818 nacli Coiberg gesandt worden war,um die dasige Artillerie mobil zu machen, erfolgte seine Anstellung alsCommandeur der Artillerie beim Corps des Generals von ßiilow. Indieser Eigenschaft erwarb er sich bei Möckern das eiserne Kreuz 2terClasse. Während des Waffenstillstandes erfolgte seine Ernennung zumOberstlieutenant; zu seinem Ehrenzeichen fügte die einsichtsvolle Lei-tung seiner Feuerschlünde bei Gross-Beeren das eiserne Kreuz 1. Classe,und nach der Schlacht von Bennewitz avancirte er zum Generalma-jor. In der Schlacht bei Ligny verwundet, commandirte der Verstorbene18'0 die sämmtliche Artillerie in Frankreich; wo er mit dem rothenAdlerorden 2. Classe geschmückt wurde. Nach dem Frieden kehrte erals Brigade-Chef der Garde-Artillerie und der 2. und 3. Feld-Artil-lerie-Brigade zurück. Im Jahre 1818 erfolgte seine Ernennung zumGenerallieutenant; auch wurde er dem Kaiser Alexander nach Polan-gen entgegengesendet, der ihm seine ehrenden Gefühle dadurch anden Tag legte, dass er ihm eine kostbare Dose mit seinem Bildnissezum Andenken verehrte. Im Jahre 1820 wurde der Generallieutenantv. II. Chef der 2. Division in Danzig; im Jahre 1826 erhielt er denrothen Adlerorden 1. Classe mit Eichenlaub, und einige Monate dar-auf die Ernennung zum General-Inspecteur sämmtlicher Militair-Er-ziehungs- und Bildungsanstalten. Dieser ausgezeichnete und verdienst-volle General starb am 20. Septbr. 1828. Auf seiner Heldenbahn ste-llen 5 Schlachten, 19 Gefechte, 2 Belagerungen und 3 Bombardements.Der Verfasser des Pantheons des preuss. Heeres schliesst seine biogra-phische Skizze mit folgenden, den Verewigten ehrenden Worten:Wo,wie hier, der Thatenreichtlium spricht, da schweigt der Schmuck derBede und muss vor der Aufführung glänzender Thalsachen zurücktreten.Mit Biedersinn und Herzlichkeit für jeden, der sich ihm im Familien-leben, wie auf dem Wege des Berufs näherte, empfänglich, treu aufder Bahn der Freundschaft, wie auf der des Helden, bleibt sein Ein-tritt die Veranlassung eines tiefen und gerechten Schmerzes, der sichdurch allgemeine Rührung kund tliat, als am 29. Septbr. 1828 seineirdische Hülle mit allen den Ehrenbezeigungen, die seinem hohen mi-litairischen Range zukamen, der heiligen Steile zugeführt wurden, wodie Schaar so vieler hochverdienter Krieger ruht. Noch ein feuchterBlick seines Königs auf den Trauerzug, und bald verkündeten dieFeuerschlünde der Hauptstadt, dass wieder einer der Helden aus demBefreiungskampfe der Mutter Erde anvertraut war. Vielleicht ertöntediese Botschaft aus denselben Feuerschlünden, die der Verewigte aufder Bahn seines Heldenruhms oft gegen die Feinde des Vaterlandesgeführt hatte." Das ursprüngliche Wappen derer v. Iloltzendorf inPommern ist ein in Gold gefasstes quadrirtes Schild, in welchem dasobere Feld zur rechten und das untere zur linken schwarz, die bei-den andern aber silbern sind, in der Mitte einen rothen Querbalken,