Heu duck — Hcugcl.
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Lexicon. Kr staib im Jalire 1808 ohne Nachkommen. Schon vieleJahre vorher war sein jüngerer Bruder unvermählt mit Tode abge-gangen.
2) Die natürlichen Söhne des Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen-Cassel, von denen der älteste, Wilhelm, Graf v. Hessenstein, früherkurfürstl. hessischer Obermarschall war, und gegenwärtig grossherzogl.mecklenbnrg-schwerinscher Geheimer Rath, ausserordentlicher Go-sandter und bevollmächtigter Minister am Berliner Hofe ist. Er istmit Angelica, Grälin von Osten-Sacken, Tochter des Grafen FriedrichLudwig v. Osten-Sacken, und der Grälin AmaliaMaria v. Hoym-Droys-sig, früher vermählte Fürstin v. Hohenlohe-Ingellingen, vermählt. DerJüngere, Graf Kurl Ludwig v. HesStnistein , war königl. preuss. Kam-inerhen - und mit Auguste Wilhelmine, Grälin v. Piickler, aus demIlause Gimmel, vermählt, und ist 18|~ gestorben.
Hcuduck, von.
Des jetzt regierenden Königs Majestät erhob am 5. Sept. desJahres 1823 den damaligen Major, aggregirt dem lsten Kürassier-Regi-ment und dermaligen Oberstlieutenant und Kommandeur des fjten Kü-rassier-Regiments Heuduclc in den Adelstand. Derselbe ist mit einerTochter des Generallieutenants von Ilarroy (starb am 15. Februar1823) vermählt.
Hcugcl (11), die Herren von.
Vor vierhundert Jahren kamen Die v. Hengel aus dem Nordgaunach Baiern, Franken, Sachsen und Schlesien. In Baiern nannten siesich v. Haeckel, in Franken v. Hägel, in Sachsen v. Heigel undin Schlesien v. Ileugel. In der zuletzt genannten Landschaft erwar-ben sie zuerst das Dorf Pollogwitz im Fürstenthume Breslau, spätergehörte ihnen auch Dreske, ein grosses Dorf im Fürstenthume Oels,welches 1063 von dem Herzoge Julius von Wiirtemberg unter dem Na-men Juliusburg zu einer Stadt erhoben worden ist. Daselbst ist aucheine v. Ileugelsche Familiengruft, und der Stammbaum Derer v. iL andem Chore angebracht. Dieser beginnt mit Stephan v. IL und reichtbis Gustav Adolph v. II., dessen Gemahlin Elisabeth v. Siegroth ausdem Hause Slawickau war. Der erste aus diesem Geschlechte, dersich in Schlesien niederliess, war Laurentius JH., kaiserh Rittmeister,geb. 1449, gest. 1513. Er erzeugte mit Clara von Popelau, aus demHause Nimbkau, fünf Söhne und drei Töchter. — Ein Enkel von ihm,Adam v. IT., war Klosterhauptmann zu Leubus. — Stephan v. IL,Hauptmann zu Namslau und Abgeordneter der Stände am kaiserl. Hofe,starb 1556 zugleich mit zwei Dienern an empfangenem Gifte. SeinMitabgeordneter, Albrecht Sauerma, kam mit einer schweren Krank-heit davon. — Auf eine merkwürdige AVeise wiederholte sich ein sol-cher unglücklicher Vorfall noch im Laufe desselben Jahrhunderts inder Familie, indem der zur Würde eines kaiserl. Geheimen Raths undVice-Canzlers von Böhmen gelangte Sebastian Johann v. IT., der am26. August 1593, wie man behauptet, durch Vergiftung, auf seinemGute Bettlern bei Breslau, starb. — Johann Heinrich v. H. fiel 1604im Kriege gegen die Türken, und um dieselbe Zeit starb Georg v. II.als Hauptmann im Dienste des Königs von Navarra und Prinzen vonConde. — Heinrich v. II. war Gesandter des Erzherzogs Maximilian