380
Hcseler — Ilcssensteiii.
geschieden als Kreisbrigadier von der Gensd'armerie, hatte sich beiLeipzig das eiserne Kreuz 2terKl , erworben. — Dasselbe Ehrenzei-chen schmückt auch mehrere Mitglieder der Familie v. II.
Von den Gütern in Pommern besitzt gegenwältig Karl v. II. dasGut Gr. Herzberg, Lottina) der Major Graf Gconj v. II., Lottind)des Lieutenant Friedrich H'ilhelm v. H. Erben, Ilarenbusch die v. [Ir-schen Minorennen, Trabehn Ernst Karl, Graf v. II. u. s. w. u. s. w.
Das Wappen Derer v. II. in Pommern und Preussen zeigt einenHirsch mit rothem Geweihe im silbernen Felde, der aus einer blau-end rothfeldrigen .Schachtafel springt, und drei Pfeile auf dem gekrön-ten Helme.
Das grätliche Wappen zeigt im Schilde, wie auf dem Helme, diesel-ben Bilder, nur ist es hier eine grälliche neunperligeKrone, und zweipreuss. gekrönte Adler sind zu Schildhaltern gewählt.
Nachrichten über Die v. Herzberg lindet man in Weddigs genea-logischen und geograph. Nachrichten von der Familie v. II. und demauf der ersten Seite in Kupfer gestochenen Fainilienwappen. Bremen,179(5. Dessen geogr.-genealog. Beschreibung der Besitzungen des al-ten Geschlechts Der v. II. in Pommern. Brüggemanns Beschreibungvon Pommern 1. 2s Hptstck. Das Wappen Der v. II. lindet man inSiebmacher HI S. 157. und v. Meding beschreibt es II. No. 370.
2) Friedrich Wilhelm llertshcry , damals Lieutenant und Adjutantim 3ten Artillerie-Kegiment und gegenwärtig Oberst und Etappen-ln-spector zu Hildesheim, Kitter mehrerer Orden, namentlich auch deseisernen Kreuzes, (erworben vor Torgau), wurde am 8. März 1804 inden Adelstand erhoben.
Hcsclcr, die Herren von.
Zuweilen auch v. Ilässeler geschrieben. Eine Familie dieses Na-mens , die ein ganz verschiedenes Wappen von der jetzt zum Theilgrätl. Familie v. lläseler hat, kommt unter der scldesisclien Kitter-schaft vor. Nihalas, Hans und Peter Hcseler waren schon im Jahre1353 im Liegnitzschen begütert. Sie und ihre Nachkommen besassendie Güter Schmochau, Waldau, Wiltschkau und Scheibsdorf. — Bal-thasar II. fundirte die Heselersche Kapelle in der St. Peter und Pauls-kirche zu Liegnitz und starb am 26. Juli 152,5. Diese Familie v. He-seler führte folgendes Wappen: das Schild war getheilt, dessen Ober-theil roth, der Untertheil aber quadrirt war, wovon das lste und 4teFeld schwarz, das ?te und 3te weiss ohne Bilder war. Auf dem Hel-me waren zwei Hörner nach Art des Schildes abgetheilt, das Vordereoben roth, dann schwarz, unten weiss, das Hintere oben roth, dannweiss, unten schwarz, dargestellt. M. s. Sinapius 1. S. 457.
Hessenstein, die Fürsten und Grafen von.
1) Die erloschene fürstliche und gräfliche Familie dieses Namensbestand aus zwei natürlichen Sölinen des Königs Friedrich von Schwe-den, Landgrafen von Hessen-Cassel und von der Gräfin Ulrike vonTaube, der Tochter des Reichsraths Grafen Evert v. Taube. Her äl-tere der Brüder wurde im Jahre 1772 d. 7. Nov. in den Fürstenstand erho-ben, und ihm dasPrädicat „Durchlaucht" im Jahre 1779 beigelegt. Der-selbe war General-Gouverneur von schwedisch Pommern, des heutigenpreuss. Regierungsbezirks Stralsund, und gehört daher, durch sein Wir-ken in einem der integrirenden Theile des Staates in dieses Adels-