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2 (1842) E - H
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Hemm — Henckcl.

Gefangener) und des eisernen Kreuzes 1. Klasse (erhalten fiir dasGefecht bei Wanfried), gegenwärtig der älteste Kitter des eisernenKreuzes 1. Klasse) ist nach den Feldzügen von Sr. Majestät geadeltworden. Ein Sohn von ihm stellt als Lieutenant im Garde Kürassier-Regiment

Hemm, die Freiherren von.

Dieses freiherrliche Geschlecht gehört seinem Ursprünge nachBurgund und schon seit mehreren Jahrhunderten durch BesitzthumMähren und der Grafschaft Glaz an. Es schreibt sich Hemm v. Hemm-stein und war lange Zeit hindurch im Besitz der Güter Nieder-Steine, Volpersdorf, Kunzendorf und Schwenz, bei Glaz gelegen undgegenwärtig zum Besitzthume des gräflichen Hauses Magnis gehörig.—Kaiser Ferdinand II. erhol) es lö'.!2 in den böhmischen Ritter- undKarl VI. im Jahre 1718 in den Freiherrnstand. — Franz RegnierFreiherr Hemm v. Hemmstein besass im 17. Jahrhunderte die genanntenGüter. Seine Sühne Franz und Gisbert II. v. H. standen in kaiserl.Diensten. — Ein Urenkel von ihnen, Hermann, Reichsfreiherr von derJlemm und Hemmenstein, war bis zum Jahre 1806 des Maltheserordensböhmischer Grosspriorats - Ritter, Ordinarius und Coininendator zuLossen und Gr. Tinz in Schlesien. Zwei Brüder yon demselben be-sessen die oben erwähnten Güter in der Grafschaft Glaz, welche durchKauf in die Hände der Grafen Magnis kamen. Ein Neffe von ihnen,Karl Freiherr v. H., stand 1806 in dem Husarenregimente v. Plötz undwurde 1809, mit der Erlaubniss, in fremde Dienste zu gehen, dimittirt.Dieses sind die letzten von uns aufgefundenen Zweige des freiherrlichv. Hemmschen Geschlechts in den diesseitigen Staaten.

Es führt ein quadrirtes Wappen, in 1. und 4. zeigt sich im rothenFelde ein goldener Löwe, der ein blosses Schwert in den Vorderprankenhält, im ?. und 3. schwarzen Felde steht ein geharnischter Reiterauf einem goldenen Pferde, eine Fahne tragend. In dem blauen Herz-scllildlein ist ein silberner Schwan dargestellt. Das Hauptschild be-decken zwei Helme, umfasst von den Klauen eines in ihrer Mittestellenden doppelten Adlers, derselbe trägt den goldenen BuchstabenF. auf der Brust/ als Gnadenzeichen vom Kaiser Ferdinand verliehen.Aul' dein rechten Helme ist der Löwe abgekürzt, auf dem linken aberder Schwan abgebildet. Die Helmdecken vorn gelb und rotli, hintengelb und blau.

II e in ]i c 1, die Herren von.

Se. Majestät der jetzt regierende König erhob im Jahre 1806 denRegierungs-Präsidenten zu Stettin, Johann Friedrich Hempel, in denAdelstand. Kr starb als Chef-Präsident des Oberlandesgerichts zuStettin am 18. Octbr. 1831. — Vor uns liegt das Wappen eines v. H.auf Sydovv und Schönfeld. Es zeigt in dem gespaltenen Schilde in derrechten Hälfte einen aufspringenden Greif, einen Zweig haltend, inder linken silbernen aber vier goldene Kornähren. Auf dem Helmewiederholt sich der Greif.

Hon ekel von Donncrsmarck, die Grafen.

Dieses gräfliche Haus hat gleiche Abstammung mit den berühmtenGrafen v. Thurzo und Betldem Falva in Ungarn. Als Stammherr der