Heimlich — Helwig.
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Ein anderer Enkel des Obersten, der Lieutenant v. TL, besitzt in dem-selben Kreise das Gut Zebblin. Noch stehen im Civildienste, so wiein der Armee, Mitglieder dieser Familie. —• Das Wappen Derer v. H.ist ein gespaltenes Schild, dessen Feld zur Rechten silbern, in welchemsich ein halber schwarzer, goldgekrönter Adler mit goldenem Schnabelund Klauen, roth ausschlagender Zunge, in dem Flügel einen golde-nen Kleestengel, zeigt. Zur Linken sieht man einen silbernen Balkenim blauen Felde, und über demselben zwei-, unten aber einen sechs-eckigen Stern. Das Schild ist mit einem goldgekrönten, blau ange-laufenen, roth ausgeschlagenen und vorwärts gekehrten ollenen llelmebedeckt, auf welchem zwischen zwei Büffelhörnern, wovon das rechtegolden und blau, das Linke blau und golden getheilt, ein aufrechtstehender geharnischter Mann, ein blosses Schwert führend, dargestelltist. Die Helmdecken zur Rechten sind schwarz und silbern, zur Linkenblau und golden.
Helm fielt, die Herren von.
Diese adelige Familie gehört der schlesischen Ritterschaft an; sieist seit langen Zeiten im Oelsisclien und Trebnitzschen begütert undkommt auch unter dem Namen 1 leiblich und Helmreich vor, zuweilenfinden wir sie mit dem Prädicat, genannt Reichenhelm, aufgeführt. —Daniel Heimlich auf Ellguth im Oelsisclien wurde im Jahre 1655 inden Ritterstand erhoben. Noch in der Gegenwart sind Die v. 11. inder Gegend von Trebnitz begütert, wo sie namentlich Brukotschine,gewöhnlich Brukschine genannt, besitzen. — Im Jahre 1800 warKarl Julius v. H. Feuer-Bürgermeister 'in der Stadt Kchwiebus, einanderer v. II , Major i. d. A., war noch vor einigen Jahren Landrathdes Nimptscher Kreises und früher bei Zobten begütert. — Mehreredieser Familie angehörige Offiziere haben sich in dem Befreiungs-kämpfe das eiserne Kreuz erworben. Noch in der Gegenwart dienenin der Armee der Major und Commandern- des 1. Bataillons vom21. Landwehr-Regiment, Ritter des eisernen Kreuzes v. H. zu Grau-denz und ein Lieutenant bei den Husaren v. II. — Die v. IL führenim getheilten Schilde, in der oberen blauen Hälfte einen gekrönten,silbernen, vor sich steigenden Greif mit roth ausgeschlagener Zungeund vier Werfen, den vorderen rechten Fuss in die Höhe haltend undden geschwungenen Schweif zwischen den Hinterfüssen lang hängend.In der unteren Hälfte sind drei Sterne, der mittlere silberne im blauenFelde, die andern zwei blauen im weissen Felde. Auf dem gekröntenllelme ist der bis an die Brust silberne, rechts gewendete Greif,einen offenen Turnierhelm haltend, dargestellt. M. s. Henel., Si-lesiogr. S. 636. Sinapius, I. S. 454. II. S. 077.
Heiwig (cli), die Herren von.
1) Eine schlesische, altadelige Familie, die im Neissischen ansässigwar. — Nicht aufzufinden ist, ob, wie Zedier sagt, der zu seiner Zeitsehr berühmte, am Anfange des 18. Jahrhunderts zu Breslau lebende Dr.Med. Christian v. Helwich aus ihr hervorgegangen, der 1706 in den böh-mischen Ritterstand erhoben wurde. 2) König Friedrich Wilhelm IL er-hob am 2. October 1786 den Hauptmann Frieilrich Helwig in den Adel-stand. 3) Der gegenwärtige Generalmajor v. Helwig und Commandeureiner Cavallerie-Brigade, Ritter des Militair-Verdienstordens (erwor-ben im Jahre 1807 bei Eisenach durch die Befreiung einer Kolonne preuss.