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2 (1842) E - H
Entstehung
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Hcinzc Heister.

Heinze (Heinz), die Herren von.

Mehrere schlesische und böhmische adelige Familien führen denNamen v. Heinze. Eine derselben war aus Böhmen nach Schlesiengekommen und nannte sich v. lleinze ohne Beisatz, während drei andregleichnamige Geschlechter Prädicate führten, wie die lleinze von Blan-kenburg, die Heinze von Heinzenau und die Heinze von Weissenrodauf Neudorf. In der Armee haben viele Ofliziere dieses Namensgedient, die sich jedoch von Heinz schrieben. Gegenwärtig besitzt einMajor v. Heinz, Ritter des eisernen Kreuzes (erworben im Jahre 1813 imGefechte bei Neuhaus), das Gut Wilschkau bei Neumarkt in Schlesien.Er stand bis zum Jahre i80b in dem Husarenregiment von Köhler,und schied im Jahre 1824 als Major aus dein 4. Husarenregiment.Bei der Regierung zti Aachen steht ein Regiernngs- und Baurath v.Heinz, der auch Director der Provinzial- Eichungs-Coinmission ist.Eine Linie der Familie von Heinze hat sicli in Dänemark ansässiggemacht; ihr gehört der königl. dänische Kanimerjnnker und Oberge-richtsrath v. Heintze zu Gottortf an, der im Jahre 1832 den preuss.Johanniterorden erhalten hat. Ein vor uns liegendes Wappen derFamilie v. Heinz zeigt ein gespaltenes Schild ; in der rechten silbernenHälfte steht ein Weinstock mit blauen Trauben, in der schwarzen lin-ken Hälfte ist ein aus den Wolken kommender Arm, einen Säbel zumHieb führend, vorgestellt. Dieses letztere Wappenbild wiederholt sichauf dem Helme.

Heising, die Herren von.

Der bis zur Würde eines Generallieutenants und Chefs eines Kü-rassierregiments gelangte v. Heising war aus Pommern gebürtig. Erist in Jahre 1809 im Pensionsstande gestorben. Ein Sohn desselbenstand bis zum Jahre 1800 als Stabsrittmeister bei dem Kürassierregi-ment v. Baillodz und später als Rittmeister im 2. Dragonerregimente.Die Herren v. II. führen ein quadrirtes Schild; im 1. und 4. silbernenFelde stellt der Kopf eines gekrönten schwarzen Adlers, im 2. und 3.rothen Felde aber ist die silberne Rose dargestellt. Auf dem ge-krönten Helme steht zwischen zwei rothen Adlerlliigeln ein Stengelmit drei Kleeblättern.

He ist or, die Grafen und Herren von.

Die Grafen v, Heister gehören Oesterreich und namentlich Steiermark und Mähren an. Der berühmte kaiserl. wirkliche Geheime Rath,Feldmarschall und Gouverneur zu Raab, der sich in vielen Schlachtengegen die Türken Feldherrnruhm erworben hat, war Besitzer grosserHerrschaften in Schlesien, namentlich der Standesherrschaft Goschiitz.Sein Vater war ebenfalls kaiserl. General gewesen. Derselbe besass inBreslau ein prächtiges Haus, welches er nachmals dem Orden der Ka-puziner schenkte, die daraus ihr erstes Kloster der Hauptstadt Schle-siens machten. Sämintliche übrigen Grafen v. II. gehören nicht hierher.

Die Herren v. Heister sind in Westphalen und Hessen zu Hause.Einer v. H. besitzt Alvinghof bei Münster, Von der hessischen Liniewar Levin v. IL, geboren zu Homburg bei Cassel am 22. Mai 1757.Er war ein Sohn des Generallieutenants v. II., der das kurhessischeContingent in Amerika befehligte, und er machte selbst diesen Feldzugzuerst als Adjutant des Generallieutenants v. Knyphausen, später des