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2 (1842) E - H
Entstehung
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Heinrich Hcinriclishofen.

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Adelstand erhoben. Derselbe ist mit einer von Dykinanns und Secherauvermählt, und es leben aus dieser Ehe mehrere Kinder. Dieseadelige Familie führt ein gespaltenes Wappenschild. In der rechtenblauen Hälfte liegt ein, mit dein Harte nach oben gekehrter Schlüssel,in der linken silbernen Hälfte ein aufspringender Ilund, und auf demlleline sind drei Slraussl'edern angebracht.

Heinrich, die Herren von.

1) J. G. Heinrich, der den Titel eines Hofrathes führte und vondem Könige von Sachsen in den Adelstand erhoben worden war, hatte.'ich mit einer gebornen v. Schweinieben, und geschiedenen v. Buchs,I ran auf Wiesenthal und Ludwigsdorf bei Hirschberg in Schlesien,verheirathet und starb, wieder getrennt von derselben, nachdem er zuFriedeberg an der Queis privatisirt hatte, am 20. Septr. 1831 zu Lieben-werda. Aus seiner Ehe mit Der v. Schweinichen sind männliche Nach-kommen vorhanden, die in Schlesien leben, namentlich besitzt derSohn desselben, /Icrrmaitn v. 11. gegenwärtig Wiesenthal; er ist mit EliseFriederike Charlotte Eleonore Gräfin v. Dohna -Kotzenau vermählt.

2) In Schlesien wurde im Jahre 1738 der gräll. Proskausche Öber-amtmann Bartholomäus Heinrich unter dem Namen Heinrich v. Oder-leid in den Adelstand erhoben.

II einrieb stufen, die Herren von.

Eine sächsische Familie, welche Karl Friedrich v. Heinrichshofenangehörte, der im Jahre 1800 Feldprediger zu Glaz war und im Jahre1S12 als Prediger der oberschlesischen Brigade gestorben ist. Nacheiner uns von dieser Familie gemachten Mittheilung war ein Mitgliedderselben kaiserl. österreichischer General. Sein Sohn, geboren zu Carl-stadt in Croatien, war Ordens-Geistlicher und l'rovinzial sämmtlicherKlöster in Kärnthen. Er lebte zu Villach, ging zur protestantischenLehre über und wurde im Jahre 1700 lutherischer Prediger in Rabe-nau bei Dresden, später erhielt er das Predigeramt zu Oberdorla inThüringen, woselbst er im Jahre 1726 verstorben ist. Ein Enkelvon ihm war der oben erwähnte Feldprediger. Von demselben lebengegenwärtig drei Neffen, nämlich : der Buchhändler Wilhelm Heinrichs-hofen zu Magdeburg, der Buchhändler FriedrichH. zu Mühlhausen, undder Prediger H. in Flarchheim im Thüringen. Es sind die Söhne desim Jahre 1S21 zu Flarchheim verstorbenen Predigers IL

Das Wappen dieser adeligen Familie besteht in einem länglichviereckigen Schilde in 4 Abtheilungen. In einem Theile nach obenhinin schräger Richtung ist ein emporstehender Löwe mit doppeltemSchweife in kämpfender Stellung im silbernen Felde; in schräger Rich-tung nach untenhin ein ebenso emporstehender Löwe mit doppeltemSchweife in kämpfender Stellung, ebenfalls im silbernen Felde. In denandern 2 Feldern sind in schräger Richtung, von der Rechten zurLinken, silberne Streifen im silbernen Felde. In der Mitte des Schil-des ist ein ovales Schild, worin eine Burg mit einem Thiirmchen obenin silbernen Felde. Ueber dem Schilde sind zwei einander gegeniiber-ftehende Helme mit geschlossenem Visiere. Der llelm links trägt eineBurg mit einem kleinen Thiirmchen oben , der Helm rechts einen auf-stehenden Löwen mit doppeltem Schweife in kämpfender Stellung.Das ganze Wappen umschliesst ein einfacher Helmdeckenschmuck.