Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
Seite
358
Einzelbild herunterladen
 

35S

Heimbach Hcinen.

desselben, Gcorye v. II., war Oberst und Commandern des Thadden-sehen Regiments und früher Commandern' eines Grenadierbataillons.Kr blieb am 8. Novbr. 1778 im baierschen Erbfolgekriege bei dem Ue-berfall in Dittersbach in Schlesien. Das Hassesche Wappenbuch giebtein Wappen Derer v. Heilsperger. In der Mitte des blauen Schildesliegt ein die Spitze nach oben kehrender silberner Pfeil; rechts vondemselben ist ein grüner Zweig und links eine goldene Lilie ange-bracht. Anf dem Helme ist der Pfeil mit der Spitze abwärts zwischenzwei Adlerffügeln dargestellt.

Heim back, die Herren von.

Aus dieser Familie ist Franz Anton Gottfried gegenwärtig preussi-sclier Consul zu Kochelle.

Heiniburg, die Freiherren und Herren von.

Ein altes vornehmes, seiner Abstammung nach Braunschweig un-gehöriges adeliges Geschlecht, das im Liineburg'schen seit langen Jahr-hunderten ansässig, und von Kaiser Karl's IV. Zeiten an seineStanim-reilie durch Urkunden nachzuweisen im Stande ist. Mehrere Söhneaus diesem angesehenen Hause haben in preussischen Diensten gestan-den. Einer v. H. war im Jahre 1806 Adjutant des General v. Schenckin Hamm, ein anderer v. H. war damals Lieutenant in der magde-burg'schen Füsilierbrigade; er stand im Bataillon Kaiserlingk zu Hil-desheim, erwarb sich 1813 bei Leipzig das eiserne Kreuz, trat 18%aus dem 15. Inf.-Kegiment aus, und ist gegenwärtig Major v. d. A.und Führer des 2. Aufgebots vom 1. Bat. des 15. Landwehrregiments.Siebmacher giebt unter den braunschweigschen, I. S. 182. das Wap-

Iien Derer v. Heimburg. Es ist ein goldenes Schild mit drei rotlienlalken in der Quer durchzogen. Dagegen zeigt ein vor uns liegenderAbdruck des Wappens der Familie v. IL ein ovales, von einem grünenKranze umgebenes Schild, durch einen Faden in zwei Felder getheilt.In der obern blauen Feidung ist eine rolhe sechsblättrige Kose dar-gestellt, die untere goldene Hälfte ist ohne Bild. Auf dem offenenungekrönten Turnierhelme sind drei Straussfedern angebracht. Nach-richten über diese Familien tindet man bei Gaulie, I. S. 611, l'feflingerbraunschweigsche Historie, II. S. 930 u. s. f. II. Meibom de ill. Heim-burgicae gentis origine et progr. epist. Heimst. 1683, in der die v. H.von K. Heinrich IV. Zeiten an, in einer genealogischen Tabelle aufge-führt sind.

Heims, die Herren von.

König Friedrich II. erhob den Lieutenant im Ilusarenregiment, da-mals von Kleist, zuletzt von Gettkant Friedrich Heims, am 12. Septbr.1770 in den Adelstand.

He inen, die Herren von.

Se. Majestät der jetzt regierende König, Friedrich Wilhelm III. hatden Regierungsrath, Ritter etc. und gegenwärtigen Besitzer der Gü-ter Mesendorf u. s. w. bei Neumarkt in Schlesien, Karl Heinen, in den