Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
Seite
345
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Haucnscliild

Ilaugwitz.

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eine rothe Rose in Silber, und das 7te ist roth nnd silbern geschach-tet. Das Schild ist mit sieben Helmen bedeckt. Der erste trägt zweigoldene, mit den Hansankem belegte Adlertliigel, der 7te den in demursprünglichen Wappen oben näher bezeichneten, schwarzen Mannohne Arme, der jedoch hier mit goldnein ansgeschlagenem Barett undgoldenem Hemdkragen dargestellt ist, der 3te den doppelten oder Reichs-adler, der 4te oder mittelste einen sitzenden Leuen mit ausgeschla-gener, rother Zunge und auf dem Kopfe eine mit drei Straussfederngeschmückte Krone tragend, der 5te einen schwarzen Adler, der 6steeine Rose zwischen zwei silbern und roth gevierteten Hiiffelhörnern,und der 7te einen die Spitzen nach der rechten Seite kehrenden weis-sen, mit einer Rose belegten Adlerliug. Zu Schildhaltern sind zweigekrönte und mit den drei Straussfedern geschmückte Löwen gewählt.M. s. Humbracht, Tab. 707 710. Imhof, Notit. procer. Imp. Lib. 6.c. 6. v. Hattstein, I. Tab. S. 780-89. Salver, S. 574, 505, 597, 071,690, 717. Sinap., II. S. 100103. v. Sommersberg, Script, rer. Si-les. T. III. S. 795 u. f. Ersch und Gruber Encyclopädie, Tb. IX.Sect. II. Pantheon des preuss. Heeres, II. S. 73 u. s. f. Gothaischesgeneal. Taschenbuch Jahrgang 1830, S. 107 u. s. f.

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M.

Hancnscliild, die Herren von.

Adam v. Hanenschild, Premier-Lieutenant in der 6. Artillerie-Brigade, starb am 17. Mai 1831 zu Ilatibor. Die Edlen v. II. führ-ten früher den Namen v. Spiller nach einem Gute in der Nähe vonHirschberg im Fürstenthume Jauer. Ein Ritter v. Spiller gab einemgeharnischten Feinde, der sich dem Kaiser entgegenwarf, um ihn zutödten, einen gewaltigen Hieb, durch den das Schild desselben in zweiTheile getheilt und der Feind erlegt wurde. Der Kaiser, der dar-auf seine Rettung erzählte, sagte:Spiller haute in's Schild", wor-aus der Name llauenschild entstand. Aus dieser Familie erwarbein Zweig das jetzt v. Zedlitzsche Gut Blumen bei Liegnitz und Rup-persdorf bei Jauer. Von dieser Zeit schrieben sie sich v. IL aus demHanse Blumen. Sie führen, wie ihre Vorfahren, die Spiller, imrothen Schilde eine weisse Lilie, und unter derselben eine weisse Rose,und auf dem Helme einen weissen Mühlstein, mit sechs Straussfederngeschmückt. M. s. Sinapius, I. S. 457. II. S. 673.

II a u g w i t z, die Grafen, Freiherren und Herren von.

Die Haugwitze (früher llugowitz von ihrem gleichnamigen Stamm-hause, später llugewitz und Hugwitz genannt) kamen unter den er-sten schlesischen Herzügen im II. oder 13. Jahrhunderte aus Sachsennach Schlesien. Ursprünglich ist die Familie deutscher Herkunft undnur ihr erwähntes Stammgut hat einen slavischen Namen. Eine an-dere Ableitung des Namens ist von Hngonis Lieht, wie die von Car-lowitz, Carls Licht, die auf einen Mann von hellem, klarem Verständehindeutet. Zuerst kommt Rüdiger v. IL vor, der um das Jahr 1735lebte. Nikolas v. H. vertheidigte im Jahre 1790 die Stadt Freyberg16 Monate hindurch gegen den Kaiser Adolph. Puter und Georgv. IL wurden, dieser im Jahre 1434, jener 1467, zu Bischöfen vonNaumburg erwählt; der Letztere starb aber schon am 12ten Tage nachder Besteigung des bischöflichen Stuhls. Christoph y. H., ein eifri-ger Beförderer der Reformation, war 1530 bei der Uebergabe derAugsburger Confession zugegen. Barbara y. H. war die letzte Aeb-