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Hatzfeld.
Die Tochter des Vatersbruders, Grafen Clemens August (geb. i. J.1743, gest. 17 l J4), mit Maria Anna, geb. Gräfin v. Zierotin (geb. 1750,vermählt 1775 und gestorben den 31. Decbr. 1813).
Maria Therese, geb. den 13. April 1770, vermählt seit 1792 mitJoseph Franz, Fürsten v. Salm - Reifferscheid - Dyck, aber geschiedenseit dem 3. Septbr. 1801.
Anmerkung: Die Geschwister des verstorbenen Fürsten FranzLudwig waren:
a) Clemens August Johann Nepomuk (s, oben).
b) Hugo Franz, geb. den 17. Novbr. 1755, Domherr zu Hildesheim.
c) Lothar Franz, geb. am 18. Mai 1759, starb am 4. Decbr. 1799.
Er war vermählt seit 1783 mit Friederike Karoline Eleonore,Grälin v. Wartensleben, geb. den 2. Novbr. 1702, nachmals wie-der vermählt mit dem Grafen Waldner, und gestorben 1817.Aus der ersten Ehe lebt eine Tochter:
Marie Anna , geboren 1784 ?, vermählt mit dem Freiherrn v.Anthes.
d) Josephine Franziska, geb. am 20. Decbr. 1761, vermählte Gräfin
v. Nesselrode - Ehreshofen, die auch schon verstorben ist.
Die Residenz des Fürsten ist das Scldoss Trachenberg, und dasfürstliche, so wie das hier folgende gräfliche Haus sind katholischerReligion.
Das gräfliche Hans oder die Linie Hatzfeld-Wildenberg-Weiss-oder Kinzweiler besteht gegenwärtig aus folgenden Mitgliedern :
Graf Edmund, Standesherr der Herrschaft Wildenberg-Schönstein,königl. preuss. Kammerherr, geb. den 28. Decbr. 1798, vermählt seitdem 10. August 1822 mit Sophie Josephine Ernestine Friederike Wil-helmine, Tochter des am 3. Febr. 1827 verstorbenen Fürsten FranzLudwig von Hatzfeld-Wildenberg-Schönstein, geboren den 10. Au-gust 1805.
Kinder:
1) Alfred, geb. den 29. April 1825.
2) Melanie, geb. den 29. Octbr. 1828.
3) Paul Melchior, geb. den 8. Octbr. 1831.
Anmerkung: Die Residenz dieses gräfl. Hauses ist das ScldossSchönstein in der gleichnamigen Standesherrschaft, in den preuss.Rheinlanden, zum Regierungsbezirke Coblenz gehörig. Im Winter istDüsseldorf der Wohnsitz der gräflichen Familie. Diese Linie besitztauch das Schloss und Dorf Waldmannshofen im Königreiche Würtem-berg und das Gut Calcum bei Düsseldorf.
Das ursprüngliche Wappen des Hauses Hatzfeld ist geviertet; esstellt im lsten und 4ten goldenen Felde den doppelten, aufrechtste-henden schwarzen Hausanker vor, und die silbernen Felder 2 und 3sind mit drei rothen Rosen, oben zwei, unten einer, belegt. Auf demgekrönten flelme wächst das Bild eines Mannes ohne Arme; er istschwarz gekleidet und trägt auf dem Haupte eine Mütze mit silber-nem Aufschlage. Auf jeder Seite desselben ist ein weisser Adlerfiü-gel, mit dem Anker belegt, dargestellt. — Das Wappen des Fürstenv. Hatzfeld zu Trachenberg ist ein siebeneckiges, unten zugespitztesHauptschild mit einem, von einem Fürstenhute bedeckten Mittelschilde;im letztern sieht man einen schwarzen aufrecht stehenden doppeltenHausanker in Gold. Das Hauptschild hat sieben Felder: das lstezeigt den preussischen Adler in Gold, das 2te den doppelten gekröntenReichsadler in Gold, das 3te einen goldenen Löwen in Blau mit einerKrone, aus welcher Pfauenfedern aufsteigen, das 4te den schlesischenschwarzen Adler in Gold, das 5te drei rothe Rosen in Silber, das 6ste