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Hanstein.
man anf grünem Hügel einen belaubten Baum nnter fünf in ein Drei-eck gestellten goldenen Sternen sieht. Dasselbe Bild wiederholt sichauf dem ungekrönten Ilelme. — 2) Friedrich August Hanow, königl.Justizrath und Stadtgerichts-Director zu Treuenbrietzen, wurde am10. Februar 1819 in den Adelstand erhoben. Kr ist am 18. Octbr.1828 zu Treuenbrietzen mit Hinterlassung von Nachkommen ver-storben.
Hanstein (Hannstein), die Freiherren und Herren von.
Die Familie v. Hanstein wird zu den ältesten und angesehenstenHäusern in Hessen, Thüringen und dem Anhaltschen gezählt. Nacheinigen Autoren und namentlich auch nach Beckmanns anhaltscher Ge-schichte, S. 689, stammt sie ursprünglich aus Ungarn, wo viele Bit-ter aus diesem Geschlechte tapfer gegen die Osmanen gelochten undsich dadurch die Monde im Wappen verschallt haben sollen. Zu denersten in Deutschland bekannt gewordenen Ahnherren dieses Hausesgehört Hcllwig v. II., der ein vornehmer Rath und zugleich vertrauterFreund des Krzbischofs und Kurfürsten Conrad I. zu Mainz war, undvon diesem Krzstifte wegen seiner Verdienste mit dem Krbamte einesVicedoms und später mit dem Schlosse Ilanstein und den dazu gehö-rigen Gütern auf dem Eichsfelde belehnt wurde. Nach einigen Auto-ren führte die Familie damals den Grafentitel. M. s. Wolfs eichsfel-disches Urkundenbuch, S. 20. Hier besitzen noch heute die Freiher-ren v. II. bedeutende Güter, die in den Regierungsbezirk Erfurt ge-hören. Es hat sich dieses Haus in viele Linien verbreitet, nament-lich in die Lippoldische, Besenhausische, Werlsshausische, Ober-Elli-sche, Dittmarsische, Erlshausische, Geissmarische u. s. w, und Söhneaus demselben haben sich in den Diensten verschiedener deutscher Für-sten ausgezeichnet und hohe Ehrenstellen erworben. Namentlich glänztvon ihnen C'urd v. II., der als hessischer Feldmarschall einen Siegüber den Herzog Heinrich von Braunschweig bei Nordheim erfocht,und 1,052 als kaiserl. General und Commandant zu Frankfurt am Mainbefehligte. — Caspar v. II. war im Jahre 1088 Statthalter der Graf-schaft Henneberg'. — Johann Ludwig v. II. gelangte zur Würde einesSachsen-gothaischen Geheimen Raths und Obermarschalls. Er gehörtezu dem thüringischen oder Geissmarischen Aste, und wurde durch denErwerb des Gutes Ossmarschleben der Stifter der anhaltschen Linie.— Johann v. II., ein vornehmer Oflizier in den Niederlanden, wurdeim Jahre 1706 in den Reichs-Freiherrnstand erhoben. M. s. Megerlev. Mühlfeld österreichisches Adelslexicon, S. 63. —- In Beziehung aufden preuss. Staat gehören namentlich hierher der aus der thüringi-schen Linie abstammende Generallieutenant und Chef des Infanterie-Regiments No. 51. zu Danzig, v. II. Er ist im Jahre 1801 aus demDienste getreten oder gestorben. — Ein Major v. Hanstein stand beidem Regimente Prinz Ludwig Ferdinand in Magdeburg. Er war ausdem Meiningschen gebürtig und zuletzt Oberst des 26. Infanterie-Re-giments, und starb 1822 im Pensionsstande. — Ein anderer Majorv. IL, der im Regimente v. Schöning zu Königsberg stand, blieb 1807auf dem Felde der Ehre. — In der Schlacht bei Bennewitz erwarbsich der gegenwärtige Major a. D. v. II. das eiserne Kreuz. — Diepreuss. Kammerherrenwürde erhielten im Jahre 1803 die Herren v. II.auf Ruthen- (Rothenbach) und auf Besenhausen, im Eichsfelde. DerKrstere ist gegenwärtig Deputirter bei der General-Direction der Feuer-societät des HerZogthums Magdeburg für das Eichsfeld. Ferner imJahre 1836 erhielt der Baron v. II. auf Walhausen im Kreise lleili-