Hagen.
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Johann v. IT., Prior des Cartliäuserklosters zu Erfurt, ein sehrgelehrter Mann und berühmter Polyhistor.
Christoph v. II., Geheimer Rath und Hofmeister des ErzbischofsErnst von Magdeburg. Er wallfakrtete mit demselben nach Jerusalem,und trug in Rom viel dazu bei, dass der Papst seine Einwilligung zurGründung der Universität Wittenberg gab.
Christoph v. II. ans dein Hause Düna, war ein sehr aufrichtigerFreund Dr. Luthers und ein sehr eifriger Beförderer der Refor-mation.
Philippine v. II. war als Dichterin bekannt, und stiftete das Ro-senfest zu Stockey.
Ltulwig Philipp v. II., geb. 1724, wurde am 13. Juni 1764 königl.preuss. wirklicher Geheimer Staats- und Kriegsrath, Vice - Präsidentund dirigirender Minister bei dem General-Ober - Finanz- Kriegs- undDoinainen-Directorium, Chef des dritten Departements, von Cleve,Mark, Geldern, Neufchätel, Minden, Halberstadt, Mürs, Ostfriesland.Ravensberg, Tecklenburg und Lingen, der oranischen Successions-,Invaliden-, auch Stempel-, Revenues und Bancosachen, desgleichenvom Bergwerks- und Hütten-Departement in allen königl. Provinzen.Er war auch Johanniterritter, designirter Cominendator und Landvogtzu Schiefelbein, Domherr bei dem hohen Domstifte zu Magdeburg,Drost des Amts Wittmund in Ostfriesland, und starb am 6. Febr. 1771.
Christoph Friedrich Wilhelm, königl. preuss. Geheimer Ober-Fi-nanzrath, geb. am 1. Septbr. 1754, und gestorben am 29 Juli 1813,Herr der Herrschaft Möckern bei Magdeburg, wurde am 10. Juli 1803in den preuss. Grafenstand erhoben.
Der Sohn desselben, Graf Adalbert v. II., königl. preuss. Kam-merherr, ist gegenwärtig Herr der Herrschaft Möckern und des GutesStockey; er ist mit Eveline, Grälin v. Hardenberg, vermählt. Zu dereichsfeldschen Linie gehört auch der hochverdiente Regierungs-Präsi-dent und Ritter hoher Orden, Freiherr vom oder v. der H., gegen-wärtig a. D. zu Erfurt. Derselbe ist auch Vice-Präsident der königl.Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt.
Die vor einigen Jahren verstorbene Mutter des Grafen Adalbertv. IL, die Gräiin v. H., geborne v. Wilcke, war eine mit den Kün-sten und Wissenschaften sehr befreundete Dame, und die Akademieder Künste in Berlin verehrte in ihr ein geschätztes Mitglied.
Das Haus der Freiherren v. d. II.-Hohenauen, das auch dieWürde von Burg- und Schlossgesessenen führte, und von der wir obenschon angeführt haben, dass sie seit langen Jahrhunderten die Burgund Güter Hohenauen besitzt, zählt unter seinen berühmten Vorfah-ren, namentlich den auch um die Genealogie hochverdienten ThomasPhilipp v. d. H., Präsident des Ober-Consistorium zu Berlin und Chefsämmtlicher Medicinal-Anstalten in den preuss. Staaten. Er war am12. Decbr. 1729 zu Hohenauen geboren und der Sohn des königlichpreuss. Hauptmanns v. d. II. Der Sohn kam 1743 auf das berlinischeGymnasium, studirte zu Halle und machte sodann eine Reise durchDeutschland, 1754 aber nöthigten ihn Verhältnisse, die Familiengiiteranzunehmen, und erst 1767 trat er in das öffentliche Geschäftsleben,als ihn Friedrich II. aus eigener Bewegung zum Präsidenten des Ober-Consistorium, des berlinischen Armen-Directorium und des kurmärki-schen Amtskirchen-Reveniien-Directorium ernannte. Ein besonderesVerdienst erwarb er sich um die Verbesserung des Armenwesens undaller dahin gehörigen Anstalten, wovon sein Plan zur bessern Einrich-tung der Armencasse und Vertheilung der Almosen in Berlin im Jahre1787 nachzusehen ist, auch lindet man verschiedene Aufsätze von ihmin Biisching's: Mag. für die neueste Hist. u. Geogr. Der König ernannte