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Hagen.
ihn 1780 zum Clief des Ober - Colleginm medienm, des Ober-CoIIe-giiun medico-chirurgicum und sämmtliclier Medicinalanstalten im preuss.Staate, zum Ober-Curator der berlinischen Kealscliule, und zumzweiten wirklichen Director der kurmärkschen Landschaft- und Städte-casse. Friedrich Wilhelm If. übertrug ihm iiberdiess das Präsidium desOber-Schulcollegium und die Organisirung der Armenanstallen zu Kö-nigsberg. Wegen Entkräftung nahm er im Anfange des Jahres 1797seine Dienstentlassung, und starb am 23. August desselben Jahres.Mehrere schätzbare Beschreibungen adeliger Geschlechter, als Dererv. Hagen, v. Brunn, v. Dornstedt, v. Stechow, v. Willmersdorf undvon Lichtenhagen, so wie die aus Urkunden geschöpften Beschreibun-gen der Städte Teltow, Freyenwalde und der Kalkbrüche bei Rüders-dorf, verdanken ihm ihr Entstehen.
Gegenwärtig besitzt der Geheime Kriegs- und Landrath des west-havelländischen Kreises, Ritter verschiedener Orden, Ferdinand v. d. EL,den alten Familiensitz Hohenauen. Ausser Hohenauen besassen undbesitzen die v. d. H. noch mehrere andere Güter in den Marken, na-mentlich im Havellande Prietzen, Spatz und Wolsehr; auch ist derschöne Landsitz Blumberg, zwischen Berlin und Werneuchen, jetztdem Grafen v. Arnim gehörig, ein altes Gut Derer v. IL, eben so ge-hört Baumgarten in der Uckermark, Dickow im Soldiner Kreise, undviele andere Güter zum Besitzthuine dieser Familie. In Pommern be-sitzt der Kreis- und Landschaftsdeputirte Albrcclit v. d. H. das GutPremslaw im Kreise Regenwalde, und ein Lieutenant v. H. das GutLangen im Kreise Belgardt.
Im preuss. Staatsdienste stehen ausser dem schon erwähnten Prä-sidenten und dem Geh. Kriegsrathe vom LI. und v. d. H., Karl Alb.v. II. zu Treffurt, Major v. d. A., Ritter des eisernen Kreuzes 2terClasse (erworben bei Meanx) und des Johanniterordens, Landrath desKreises Mühlhausen. — Ein Major v. d. H., Ritter des eisernen Kreu-zes 2. Classe (erworben bei Dennewitz), ist Postmeister zu Havel-berg. — Der Dr. und Professor Ordinarius F. H. v. d. II. gehört zuden gelehrtesten und geschätztesten akademischen Lehrern an der Hoch-schule zu Berlin u. s. w.
2) In neuerer Zeit wurde rt) der Kriegs- und DomainenrathEmst Friedrich Ilagen am 1. Juni 1743 von König Friedrich IL inden Adelstand erhoben, b) Der kurpfälz. geh. Rath Georg Pcler II.empfing mit seinen Söhnen 1772 den Adel.
Die v. Hagen im Eichsfelde führen ein dreimal gespaltenes Schild,im lsten goldenen Felde ist eine Schaafsscheere, im '-'teil silbernenFelde sind zwei schwarze Querbalken, und im 3ten, ebenfalls silber-nen Felde zwei schwarze Wolfsklanen angebracht. Siebmacher giebtdasselbe Wappen, welches aber nur einmal der Länge nach gespaltenist, und die Scheere im blauen, die Balken aber im goldenen Feldedarstellt. Auf dem Helme steht dort ein silberner, hier ein golde-ner Adlerllug mit den schwarzen Balken belegt. Siebmacher giebt diebeiden thüringischen Wappen, I. S. 144 und 149. Das letztere zeigtim silbernen Felde zwei schwarze Wolfshaken, und auf dem Helmeeinen schwarzen und einen weissen Adlerdiigel.
Die v. d. Ilagen in den Marken führen im blauen Schilde obendrei in eine Reihe gelegte goldene Sterne, und in jeder der beidenunteren Ecken des Schildes einen dergleichen; zwischen diesen Ster-nen aber ist ein goldener, von einem silbernen Pfeile durchbohrterMond dargestellt. Auf dem Helme liegt eine Wulst, welche mit dreiHahnfedern (gold, weiss, blau) besteckt ist. Ein vor uns liegenderAbdruck desselben Wappens zeigt statt der Hahnfedern drei Strauss-federn. Siebmacher giebt ersteres Wappen, I. 17ö.