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Häscler.
male vermählt mit Johanna, Gräfin v. Einsiedel, jüngsten Tochter dessächsischen Conferenzministers Grafen v. E.
Kinder erster Ehe:
1) Hosalie Luise Lcopoldine , vermählt mit dem Baron Adolph von
Lauer - Münchhofen.
2) Amalie Luise Karnline Friederike, vermählt an den grossherzogl.
weimarschen Canzler v. Gerstenhergk zu Eisenach.
3) Eduard Hermann Scipio, Herr auf Blankenfelde hei Berlin, kö-
nigl. preuss. Lieutenant. Aus seiner Ehe mit Adolphine von dem
Knesebeck sind zwei Töchter vorhanden.
4) Alexis Ani/ust , Graf v. H., ist königl. preuss. Lieutenant hei den
Gardehusaren, und mit Albertine v. Schönemark vermählt.
5) Marie Luise Mathilde, vermählt mit Moritz, Freiherrn von Inn-
und Knyphausen - Leer.
0) Hertha Eleonora Clara Mathilde.
Die drei legitimirten Söhne des Grafen August Ferdinand, Carl,Philipp und Leopold, wurden am II. August 1819 geadelt. Curl istRittmeister der Gensdarmerie zu Görlitz und Kitter des eisernen Kreu-zes (erworben bei Laon). Philipp war Rittmeister im 8. Uhlanen - Re-giment, und erwarb sich ebenfalls bei Laon das eiserne Kreuz. Leo-pold ist Adjutant des Herzogs von Gumberland, und Premier-Lieute-nant im 3. Husaren-Regiment. Er erwarb sich bei Versailles daseiserne Kreuz. Von der thüringischen Linie war der früher im 2tenGarde - Landwehruhlanen -Regimente stehende und gegenwärtige Ma-jor a. D. v. IL Die Brüder August IL, Regierungs- Kriegs- undDomainenrath, und Göttlich II., Oberempfänger, wurden am 31. März1733 geadelt.
Das Wappen der Herren v. H. besteht aus einem qnadrirten Schilde.In dem lsten silbernen Felde steht der Kopf eines schwarzen Adlersmit olfenem goldenen Schnabel und ausgeschlagener rother Zunge; im2ten goldenen Felde liegt schräg eine rothe Fahne, in welcher derschwarze Adler befindlich ist; im 3ten ebenfalls goldenen Felde eineblaue Fahne mit dem schwarzen Adler; im 4ten silbernen Fehle stehtein, die Spitzen einwiiits kehrender schwarzer Adlerflügel. Auf demHelme sind zwei quadrirte Adlerfiiigel, der rechte über Eck in Silberund Schwarz, und der andere über Eck in Roth und Gold, vorgestellt.Die Helmdecken sind rechts schwarz und silbern, links roth und golden.
Das gräll. v. Iläselersche Wappen ist ebenfalls quadrirt. Hier sinddie Felder I und 4 golden. Im lsten ist der schwarze Adlerfiiigel, im4ten das Stiftskreuz von U. L. Frauen zu Haiberstadt angebracht; im2ten und 3ten silbernen Felde aber sind zwei blaue Fahnen mit gol-denen Franzen und dem schwarzen Adler, schräg gelegt, dargestellt.Auch hat dieses Wappen ein Herzschild, in welchem sich der preuss.schwarze Adler im silbernen Felde zeigt. Das Hauptschild ist mit dreigekrönten Helmen bedeckt; auf den beiden äussern sind schwarze Ad-lerfiiigel, auf dem mittlem der Hals des schwarzen Adlers, wie im ur-sprünglichen Wappen und dessen Iste Quartiere angebracht. ZuSchildhaltern sind zwei wilde, um das Haupt und die Hüften bekränzte,un I in der rechten Hand einen Baumstamm haltende Männer gewählt.Das ganze Wappen aber ist von einem Hermelinmantel unter einergräll. Krone umzogen.
M. s. Hörschelmann Sammlung, I. S. 28. Desselben genealogischeAdelsh., I. S. 91 — 93, mit Wappen und Geschlechtstafel, v. Uechtritzdiplomat. Nachrichten, VI. S. 31 —33. Geneal. Taschenbuch der deut-schen gräll. Häuser. 1836. S. 217.