Hänel — Häseler.
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einem rotlien Halsbande. Auf dem Helme, der einen schwarz nndweissen Bund trug, wiederholte sich dieses Wappenbild. Die Helm-decken schwarz und weiss. In Hasse's Wappenbuch kommt die Hün-din aus einem grünen Busche, und auf dem Helme stellt sie zwischenzwei Lanzen. Hier ist das Halsband der Hündin im Schilde weiss undauf dem Helme golden.
Hänel, die Herren von.
Der Kaiser Leopold I. erhob am 15. Mai des Jahres 1674 denlhinricli Johann Hänel in den böhmischen Adelstand, mit dem Prädi-cat von Cronenthal. Einer seiner Nachkommen, der früher in säch-sischen Diensten stand, damals Hauptmann (gegenwärtig Major undDirigent einer Abtheilung im topographischen Bureau), Christian Hein-rich Emil Hänel v. Cronenthal, erhielt am 18. Octbr. 1821 eine Aner-kennung und Bestätigung seines Adels.
Hanl ein, die Herren von.
Der König Friedrich Wilhelm III. erhob am 10. Juli 1803 denPräsidenten bei der Regierung zu Anspach, und Kreis - Directorial-Gesandten im fränkischen Kreise, Conrad Sigismund Karl H., inden Adelstand. Ein Sohn von ihm ist der gegenwärtige ausseror-dentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister bei den freien Städ-ten Hamburg, Lübeck und Bremen, auch an den grossherzogl. meck-Ienburgschen und oldenburgschen Höfen u. s. w., Karl v. H. zu Ham-burg, vermählt mit einem Fräulein v. Schuster aus Prag. Eine Schwe-ster von ihm ist die Gemahlin des Oberstlieutenants v. Schwanenfeldzu Breslau.
Häsclcr, die Grafen und Herren von.
Dieselben stammen aus dem Braunschweigischen und Magdebnrgi-schen, von wo aus sie sich durch Thüringen, Franken, die Markenund das Mecklenburgische verbreitet haben. Als der erste Edelmanndieses Geschlechtes wird Hans v. Häseler genannt. Sein Sohn feierteam 3. Juni 1706 in Gegenwart des herzogt, brannschweigischen Hofesmit seiner Gemahlin, Maria v. Eitz, das Fest der fünfzigjährigen Ju-belhochzeit. — Valentin v. H. war königl. preuss. Geheimer Rath. Ererwarb das ansehnliche Gut Häseler bei Eckartsberga und besass aus-serdem mehrere andere Güter. •— Johann August v. H. starb im Jahre1763. — August Ferdinand v. H. diente in seiner Jugend im Re°i-mente Gensdarmen, und wurde am 7. Novbr. 1790 in den Grafenstanderhoben. Er besass früher Sakrow, erhielt im Jahre 1801 die Kam-inerherrnwürde, und war Subsenior des Collegiatstiftes U. L. Frauenzu Halberstadt. Er ist auch seit dem Jahre 1816 Johanniterritter. Esgehört demselben die, ihm durch Erbschaft zugefallene, ehemaligegrätl. Ilordsche Standesherrschaft Leuthen in der preuss. Niederlau-sitz. Die gräll. v. Häselersche Familie besteht gegenwärtig aus fol-genden Mitgliedern:
1) Aus dem erwähnten Grafen August Ferdinand v. H. Derselbe warvermählt mit Charlotte Christiane Luise, einzigen Tochter des Gra-fen von Beust, königl. baierschen Staatsministers und vormaligen Land-schafts-Directors zu Altenburg. Nach deren Tode ist er zum' zweiten-