Habdank — Hachenberg.
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In Beziehung auf die verschiedenen auswärtigen Familien v. H.führen die österreichischen im silbernen Schilde drei schwarze Ha-ken, und auf dem gekrönten Helme einen silbernen Becher zwischenzwei Haken. In Sachsen führt eine Familie v. Hacken im silbernenSchilde zwei gegen einander gekehrte buntfarbige Regenbogen, undauf dem gekrönten Helme zwischen zwei dergleichen Regenbogen ei-nen goldenen Zepter. Die Hacken von Peusten, ebenfalls in Sachsen,führen im goldenen Schilde einen weissen schrägen Balken und darinzwei schwarze Figuren (Stöcke). Auf dem Helme hängt an einer kur-zen goldenen Stange ein Polster, dessen vordere Hälfte schwarz, diehintere weiss mit goldenen Quasten verseilen ist.
Endlich die Hannoverschen v. Id., die zwei schwarze Haken imsilbernen Schilde führen, und die Braunschweigschen, welche drei Ha-ken, wie die Märkschen und Thiiringschen führen. M. s. SeylferfsGenealogie adeliger Eltern und Kinder, S. 1(31. v. Hattstein, S. 24.Angeli's märkische Chronik, S. 39. Klüver, S. (318. Eiler's Chron.Belticens., S. 2135. Krohne, II. S. 53. v. Schönberg, IV. S. 540 —552. Gaulle, I. S. 557 u. f. Letzner's Dasselsche Chronik, S. 188.Spangenberg's Adelssjliegel, I. S. 112. Biogr. Lexicon aller Heldenund Militairpersonen, II. S. 94 u. f. Denkwürdigkeiten der künigl.preuss. Armee, S. 181. Berliner militairischer Kalender, Jahrg. 1786.
II ab dank, die Herren von.
Mehrere in unseren Staaten ansässige und verbreitete Familien,wie die Posadowsky, Jankwitz, und die Sachsen angehörigen Zeschau,leiten ihre Herkunft aus dem uralten Geschlechte der berühmten pol-nischen Grafen Scarbec ab. Aus diesem Hause wurde Johann Scarbcaoder Scarbec von Gora im Jahre 1109 mit dem Namen v. Habdankbe'egt. Er war Gesandter des Königs Boleslaw III. beim Kaiser Hein-rich V. Dieser zeigte ihm seinen bedeutenden Schatz an Gold undSilber, mit den Worten; „Dieser nervns rerurn agendarnm soll euchPolen schon zu Paaren treiben." Darauf zog der Gesandte Boleslaw'seinen goldenen Ring vom Finger und warf ihn lächelnd zu dem Golde,indem er ausrief: „Jungatur aurnm auro." Der Kaiser lächelte dazuund sagte blos: „Hab Dank." Von dem Augenblicke an soll das Ge-schlecht der Scarbec den Namen Habdank angenommen haben. Esist aber derselbe eben so wieder spurlos verschwunden, wie er schnellgekommen ist. — Im Jahre 1326 starb Vitus, aus dem Geschlechteder Halulank, kaum acht Tage in dem Besitze des bischöflichen Stuh-les von Breslau, den er sich durch sieben Jahre langen Hader mit sei-nen Widersachern erkämpft hatte. (M.s. Hanckii Sil. Indig. Cap. XIV.)Im Jahre 1371 kommt noch Johann Habdank und Nikel II., sein Sohn,vor, welcher die Habedanks Mühle bei Prausnitz an Herzog Conradzur Oels verkaufte. — Im (5. Jahrhunderte linden wir keinen Hab-dank mehr. Ihre Nachkommen veränderten den Namen in Posseiwitzund später in Posadowsky. Die Jankwitze oder Jenkowitze hatten nochfrüher den Namen Habdank abgelegt. (M. s. Henel Silesiogr. renov.Cap. 8. pag. 682.) Auch Lucä nennt die Habdank ein höchst vorneh-mes Geschlecht. — Es führte im rothen Schilde, so wie auf demHelme, einen silbernen formlosen Querbalken, dreimal eckig geschoben.
Hachenberg, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht in der Rheinprovinz, aus welchem KarlElias v. Hachenberg, geb. 1718 in der damaligen Grafschaft Neuwied,