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Haack.
im Jahre 1825 zum General der Infanterie und Ritter des schwarzenAdlerordens. Im Jahre 1833 wurde er des Postens als Kriegsministerentbunden und mit vollem Gehalte zur Disposition gestellt. Er starbam Ii). August 1835 zu Castel a Mare bei Neapel.
Georg Gustav Leopold, Graf v. Hache, ein Enkel des oben erwähn-ten Hans Christoph Ludwig, Grafen v. II., ist gegenwärtig General-lieutenant der Cavallerie, erster Commandant der Stadt und FestungMagdeburg, Ritter vieler Orden, namentlich auch des in der Schlachtbei Leipzig erworbenen eisernen Kreuzes I. Classe. Derselbe gehörtzu den ausgezeichnetsten und tapfersten Führern der Reiterei im Be-freiungskämpfe.
Ausser demselben dienen in der Gegenwart noch viele Mitgliederder grätlichen und der adeligen Familie v. II. in der preuss. Armee.Namentlich der schon oben erwähnte Wilhelm Joachim Friedrich V.U.,aus dem Hause Genshagen, Erbschenk der Kurmark, 1835 Major undCommandern - des Fiisilierbataillons vom 1?. Infanterieregiment, Ritterdes eisernen Kreuzes. Denselben Orden erwarb auch der Oberst a.D.,zuletzt Brigadier der 5. Gensd'armeriebrigade, v. II., vor Danzig, deroben erwähnte Landrath und Hauptmann v. II., vor Glogau, der Ma-jor von Haack ausser Dienst, zuletzt im 19. Landwehrregiment imGefecht bei Dahme , und der Hauptmann von Haack im RegimentKaiser Alexander-Grenadier, bei Laon. — Schliesslich bemerkenwir noch, wie auffallend verschieden die Mitglieder dieser Fami-lie in den Listen der Armee, der Administration und der Orden ver-zeichnet stehen. Namentlich wird der verstorbene Kriegsminister imStaatshandbuche vom Jahre 1804, S. 17, v. Haacke, in der Ranglisteaber Hake, und viele Herren v. Hacke werden in der Ordensliste alsHake aufgeführt.
Das ursprüngliche Mappen der Herren v. H. in Thüringen und inden Marken sind drei schwarze Haken iin silbernen Felde, und aufdem Helme kommt zwischen zwei solchen Haken ein silberner Nagelhervor. — Die rothe Linie, die im Besitz des Erbschenkenamtes ist, führtein gespaltenes silbernes Schild, in dem sich in der rechten Hälfte eingoldenes Deckelglas betindet. Belingens ist die Form der Haken, wieder Helmschmuck, und nicht minder die Grundfarbe in den verschie-denen Häusern und Linien abweichend und verschieden, wie die Schreib-art ihres Namens. Siebmacher gi'ebt 10, Ilasse aber 22 verschiedeneWappen der Familien v. Haack, Hacken, Hapke, Ilagken u. s. w. DieGrafen v. II. führen ein der Länge nach gespaltenes Schild. Dierechte silberne Hälfte stellt einen halben schwarzen preuss. Adler vor,doch so, dass die Brust nnd der gekrönte Kopf sichtbar bleibt, dielinke Hälfte ist oben roth, unten Silber. In der oberen rothen Hälftesteht ein goldener, nach der rechten Seite aufspringender Löwe, deruntere Theil ist von zwei blauen Balken durchzogen, von denen derobere mit drei, der untere mit zwei silbernen Kugeln belegt ist. Aufdem Schilde ruht zwischen zwei Helmen eine goldene Krone. Derrechte Helm trägt zwei gegen einander sich wendende schwarze Ad-lerfnigel, die mit goldenen Kleestengeln belegt sind, der zur Linkenaber ein roth und goldenes Polster mit sechs rothen Fähnlein, derendrei nach der rechten, und drei nach der linken Seite flattern. DieStangen sind roth und golden. Die llelmdecken rechts silbern undschwarz, links roth, golden und blau. Zu Schildhaltern sind zwei gol-dene Löwen gewählt. (Auszug aus dem Grafenpatent.)
Was die schlesische Familie v. H. betrifft, so hat dieselbe ihrenNamen schon seit langen Jahren in Hock oder Hocke verwandelt.(M. s. diesen Art.)