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Haack.
Friedrich Wilhelm, Grafen v. II., 7 .11, der drei Söhne liinterliess, näm-lich: Karl Alexander Wilhelm, Ludwig Heinrich Hogislav und GeorgGustav Leopold. Der älteste, Karl Alexander Wilhelm, starb im Jahre1835 als königl. Kammerherr und Ilofmarschall des Prinzen Friedrichvon Preussen, zu Düsseldorf. Der jüngste, Georg Gustav Leopold, istder weiter unten erwähnte königl. preuss. Generallieutenant und Com-inandant von Magdeburg. — Graf 1 Lerner Wilhelm Georg v. II., einVetter des Vorigen, ist seit 1820 königl. preuss. Kammerherr, auch be-sitzt er das eiserne Kreuz (erworben hei Dennewitz). — Grat Eduardv. H., seit dem Jahre 1826 königl. Kammerherr, ist der gegenwärtigeBesitzer der oben genannten Dainitzower Güter in Pommern. — DieHerren v. Hacke besitzen ebenfalls in verschiedenen Provinzen derMonarchie Güter. — Wilhelm Joachim Friedrich v. II. ist jetzt imBesitz der, der Familie seit Jahrhunderten ungehörigen, Würde ei-nes Erbschenks der Kurmark. (M. s. unten ein Näheres über densel-ben.) Vor ihm war Karl Holho Gottfried v. Haacke auf GrossenkreuzErbschenk der Kurmark. In Preussen besitzt der Landrath des Krei-ses preuss. Holland und Hauptmann a. D., v. IL, das Gut Dargau.Im Kreise Teltow der Provinz Brandenburg ist Machenow ein v. Hacke-sches Gut seit langen Zeiten. Aus diesem Hause dienen gegenwärtigmehrere Söhne in der Armee. Eben so ist Genshagen, ebenfalls imTeltowschen Kreise belegen, ein altes Stammgut Derer v. II. Endlichwird auch Petkus als ein v. Hackesches Stammhaus betrachtet, na-mentlich war Dorothea Sophie v. IL die Mutter des weiter unten nähererwähnten berühmten Generallieutenants, Lenin Friedrich v. II., ausdem Hause Petkus. Endlich werden als besondere Häuser noch dieschon oben genannten Güter Machenow, Schenckenberg, nach AnderenSchenckendorf, bezeichnet. Wir lassen nun eine Reihe berühmter Mit-glieder des gräflichen und adeligen Hauses v. IL folgen:
Adam Hacke war unter dem Kurfürsten Johann Sigismund Haupt-mann der Altmark und Mitglied des geheimen Staatsraths, zu dessenSitzungen er bei ausserordentlichen Fällen an den Hof beschiedenwurde. (M. s. Klaproth a. a. O.)
Wiegand v. Hacke, kurbrandenburgischcr Oberst und CommandantzuPeitz, Erbherr auf'Briesen, trat am 28. Octbr. 1622 ans dem Dienste,war mit Helene v. Kanitz vermählt und liinterliess drei Kinder.
Adam v. Hacke, kurbrandenburgischer Oberst, Chef eines Regi-ments zu Fuss, Commandant zu Hamm und Erbherr auf Berge, Cu-row und Möllendorf, wurde auf sein Gesuch aus dem Dienste ent-lassen den 1. Jan. 1659.
Ernst Ludwig v. Hacke, königl. preuss. Generallieutenant von derInfanterie, Vicecommandant von Berlin und Erbherr auf Machenowund Heinersdorf, erwarb sicli Verdienste um die Berliner Garnison-schule (m. s. Walthers Nachrichten S. 37), und starb im Jahre 1713.
Der Kammerpräsident y . Hacke auf Nadelitz bei Magdeburg starbim Jahre 1718.
Hans Christoph Friedrich, Graf v. Hack, königl. preuss. General-lieutenant, Ritter des schwarzen Adlerordens, Hofjägermeister, Drostzu Sparemberg und Erbherr auf Pencun u. s. w., wurde am 21. Oct.1699 zu Stassfurt geboren, und erwarb sich die besondere Gunst desKönigs Friedrich Wilhelm I., der ihn 1715 bei den grossen Grenadie-ren zu Potsdam anstellte. Am 4. März 1728 ernannte ihn der Mo-narch zum Drosten von Sparemberg, am 4. Januar 1732 zum Hofjä-genneister, 1734 zum Generaladjutanten, 1740 zum Obersten. DerKönig ertheilte ihm auf dem Sterbebette viele wichtige Aufträge fürseinen Sohn und dessen künftige Regierung, und schenkte ihm zweiTage vor seinem Tode sein bestes Reitpferd mit den Worten; „die-