Gsellliofcr — Gülicli.
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den es Passionskrenz steht. Ans dem Heline wächst ein goldgeriisteterArm, der ein silbernes Schwert hält. Man tindet dieses Wappen indem schon oft erwähnten Ilasseschen Wappenbuche.
Gsellliofcr, die.Herren von.
Eine adelige Familie in Schlesien, aus welcher Christian Ferdi-nand v. Gsellliofcr Sr. kaiserl. Majestät Oberst-Wachtmeister und 1724Hauptmann der grünen Compagnie zu Breslau war. M. s. Henel.,S. 772, und Sinapius, II. S. 655. — Diese adelige Familie führt einquadrirtes Schild. In den schwarzen Feldern 1 und 4 stand ein nachder rechten Seile aufspringender Löwe auf grünem Hügel; im 2. und3. blauen Felde war ein aus den Wolken kommender rother Arm, dereine silberne Schlange hält, dargestellt. Auf dem Helme steht derLöwe zwischen zwei ßüil'elhörnern, von denen das rechte golden, daslinke schwarz ist.
Gualtieri, die Herren von.
Der Major v. Gualtieri war im Jahre 1805 ausserordentlicher Ge-sandter und bevollmächtigter Minister des Königs von Preussen amHole zu Madrid. Im Jahre 1800 dienten drei Capitaine dieses Namensin der Armee, die sämmtlich bereits verstorben sind. Ein vierter Of-fizier dieses Namens, der bei dem Fiisilierbataillon v. Kaiserlingk inHildesheim stand, wurde 1812 bei dem Accisewesen versorgt und lebtenoch vor einigen Jahren in Frankfurt a. d. O.
Giililen, die Herren von.
Dieses den Marken und Mecklenburg angehörige Geschlecht wirdauch oft Ghiile, Gulden, Gide und Giilo geschrieben gefunden. DerHauptast in Mecklenburg erlosch in der Mitte des vorigen Jahrhundertsmit -Johann Heinrich v. G. Es halte sich aber ein Zweig in die Mar-ken gewendet, von dem der männliche Stamm am Anfange diesesJahrhunderts ausgegangen ist, jedoch leben noch Töchter des letztenv. G., von denen eine an den Generalmajor v. Dierecke, die andereaber an den Oberstlieutenant v. Schulz vermählt sind. In der Prieg-nitz besass diese Familie die Güter Gaarz und Königsberg. Die v. G.führen im silbernen Schilde ein rothes Einhorn, eben so auch auf demHelme, hinter dem ein rother, mit einem goldenen Schrägbalken beleg-ter Flügel hervorkommt, v. Meiling beschreibt das Wappen dieserFamilie, II. No. 311. Nachrichten über dieselbe giebt Grundmann,Beehr, de Beb. Mecklenb. S. 1015.
Giilich, die Herren von.
Die v. Giilich gehören in den österreichischen Ritterstand, undführen den Namen Giilich v. Lilienburg, den sie im Jahre 1700 vomKaiser Joseph I. zugleich mit dein Kitterstand erhalten hatten. Einegleichnamige adelige Familie, die sich jedoch blos v. Giilich schrieb,gehörte auch Westphalen und den Kheinlanden, und namentlichdem Bergischen an. Aus derselben war der Major v. G. im 3. Mus-quetierbataillon des Regiments v. Lettow zu Lübbecke, der im Jahre