GriinoW — Grumbckow.
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dargestellt. Siebmacher giebt das Wappen der schlesiscben Grimberg.Hier ist das Schild rotli und die Strasse grün. Das ICreuz auf demHelme ist geankert, rotli und silbern. Dasselbe Wappenbnch giebt im1. Tb. S. 162 das Happen der sächsischen oder meissnischen v. G.,welches von dem vorigen ganz verschieden ist. Hier stehen im rottenFelde zwei silberne BiiH'elhörner, jedes an der äussern Seite mit zweisilbernen sechsblättrigen Rosen besetzt, die langen Stiele sind um dasHorn gewunden. Auf dem Helme liegt eine Wulst, die dasselbe Bildträgt. Von dem in der Schweiz begüterten Geschlechte v. G. findetman Nachrichten hei Münster in Cosmogr. L. 3. c. 247. Wissgrill (III.S. 414), und Schmutz (f. S. 62t), erwähnen, dass am 16. Juni 1562Georg, Elias und Karl Grünberg in den Adelstand, Zacharias, Eliasund Abraham v. Grimberg aber vom Kaiser Ferdinand I. am 29. März1563 in den Reichsritterstand erhohen worden sind. — Endlich wurdeauch Johann Marquard v. G. am 4. Mai 1669 in den böhmischen Rit-terstand erhoben, und Karl Jiricgcr v. Grimberg erhielt am 10. Juli1696 den böhmischen Adelstand. — Von den Schlesien und den Mar-ken ungehörigen findet man Nachrichten bei Gaulle, I. S. 538. Sinapius,1. S. 4t5 — 417. II. S. 651. Das Wappen giebt Siebmaclier, I. S. 57,das der meissnischen findet man in demselben Wappenbuche, I. S. 162,und Nachrichten über die Letztgenannten giebt Knaut in ProdromusMisn., Sinapius a. a. O. und Gaulle a. a. O. Richters Leichenpre-digt auf den Freiherrn von Grimberg, reuss-plauischen Stallmeister.Gera 1637.
GrünoWj die Herren von.
Diese adelige Familie wird auch von Grunow geschrieben, sie kamim vorigen Jahrhunderte in Schlesien und früher in der Uckermarkvor. Ein Capitain von Grunow erwarb sich in der Schlacht von BelleAlliance das eiserne Kreuz. Diese Familie führt im rothen Schildezwei ins Andreaskreuz gelegte goldene Greifsklauen, auf dem olfenenadeligen Turnierhelme zwei goldene und rothe Adlerfiügel. DiesesWappen giebt Siebmacher, I. Th. S. 58, und Grundmann erwähnt die-ses Geschlecht, S. 22.
Grumbckow, die Herren von.
Aus diesem uralten adeligen Geschlechte in Pommern sind vieledurch hohe Würden und nicht minder durch Talente und Kenntnisseausgezeichnete Männer hervorgegangen. Sie gehören zu den Schloss-unil Burggesessenen in Hinterpommern, und noch im vorigen Jahrhun-derte waren sie im Besitze grosser und zahlreicher Güter; so gehör-ten ihnen im Kreise Greilfenhagen: Meilin, Gläschen, Curstnitz, Lup-pow, Gr. Runow, Wangerske, Darsin, Grumbckow, Rumbow u. s. w.im Kreise Stolpe. Zuerst wurde das Geschlecht Derer v. G. von demKönige von Dänemark, Schweden und Norwegen, auch Herzog vonPommern, Erich, mit den Gütern Grumbckow, Gr. Runow, Zechelinund Poganitz belehnt. Das erstere kam 1707 an die von Zitzewitz.Dagegen hatten Die v. G. das ehemalige v. Zitzewitzsche Lehn Lop-pow, welches wir oben erwähnten, 1683, und das llexinsche LehnGläschen (Gläschen) schon im Jahre vorher erworben. Zu Gr. Ru-now stiftete der unten näher erwähnte wirkliche Geh. Staatsministern. s. w. Emst v. G. am 3. März 1690 ein Kloster für zwölf arme Jung-frauen. (M. s. Bd. I. S. 57 des Adels-Lexicons.) Luppow, Gr. Ru-