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Grotlius — Grotowski.
Hans Grote in die Linie zu Stylhorn, Schauen und Biese. — Impreuss. Dienste stand Johann Dietrich v. G., Amtshauptmann zu Lier.Otto v. G., der am 25. Febr. lt>58 als wirklicher Geheimer Rath inden Staatsrath eingeführt wurde. Er war auch Dompropst zu Havel-berg und Tangermünde. — Thomas August v. G., der als königl.preuss. Generallieutenant von der Cavallerie, Kammerherr und Ritterdes Johanniterordens am 23. Febr. 1721 zu Berlin starb. Er war Erb-herr auf Priort, und mit Justine Luise v. Oldenburg vermählt. —August Otto Grote, der als königl. preuss. Grand maitre de la garde-robe, ausserordentlicher Gesandter am königl. grossbritann. hannöv.,dem grosslierzogl. mecklenburgischen, herzogl. braunschwcigschen, ol-denburgschen und fürstlich lippeschen Höfen, wie an den drei Hanse-städten, auch Ritter des schwarzen Adlerordens, am 24. März 1830starb. Seine Wittwe ist Charlotte v- Hahn. Kr war aus der LinieBrese, und wurde am 1. Septbr. 1809 vom Könige von Prenssen mitden ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechts in den Grafenstanderhoben. — Die Familie der Freiherren von Grote besitzt die früherreichsfreihe Herrschaft Schauen, die gegenwärtig in eine preuss. Stan-desherrschaft verwandelt ist und in dem Regierungsbezirke Magdeburgliegt. Eine Freyin v. Grote-Schauen war im J. 1835 Aebtissiu des StiftesLippstadt.— Die Freiherren v.Grote führen ein schwarzes, den rechtenVorderfuss in die Höhe haltendes und mit einem rothen Zügel beleg-tes Ross in Silber, über welchem aus einem gekrönten Helme balddrei bald zehn schwarze Stranssfedern hervorragen. — Das gräflichv. Grotesche Wappen ist quadrirt. In den Feldern 1 und 4 steht dasGrotesche Ross auf grünem Rasen, 2 und 3 ein rother Adler mit aus-gebreiteten Flügeln und goldener Krone. Das Ganze ist mit einergräflichen Krone bedeckt, über welcher ein Turnierhelm mit eilt" Pfauen-ledern schwebt. Als Schildhalter sind zwei Einhörner gewählt. Nach-richten über dieses Geschlecht giebt v. Krohne, 11. S. 27 — 34. Gauhe,I. S. 587. Seiferfs Genealogie hochadeliger Eltern und Kinder, S. 152.Siebmacher giebt das Wappen der Freiherren v. G., 1. S. 109, undv. Meding beschreibt es, 1. No. 300.
Grotlius, die Freiherren und Herren von.
Diese Familie wird auch Grotthaus, Grotthuss, Groitthusen, Gruit-liuisen, Gruthes und Groshaus geschrieben. Ihrem Ursprünge nachgehört sie Westphalen und der Rheinprovinz an. Sie hat sich aber mitdem deutschen Orden nach Liefland und Kurland gewendet, und ein Astdavon hat sich in Schweden verbreitet. Von diesem letzteren ist imJahre 1087 eine adelige und im Jahre 1715 eine freiherrliche Linieerloschen. Ein Freiherr v. Grothus war im Jahre 1800 Landrath desKreises Kröben in Südpreussen. — Verschiedene v. G. haben impreuss. Heere gedient, und noch gegenwärtig dienen zwei Mitgliederderselben in der Armee. Ein Baron v. G. ist Lieutenant im 7. Infan-terie - Regiment zu Glogan und einer v. G. war 1835 Premier-Lieu-tenant im 10. Infanterie-Regiment. — Siebmacher giebt das Wappen,H. S. 120, unter den Rheinländischen. Es zeigt einen schwarzen, vonder rechten obern nach der untern linken Seite gelegten vierfach ge-zinkten Balken, und auf dem offenen Helme einen weissen und einenschwarzen Adlerflügel.
Grotowski, die Herren von.
Die v. G. sind uralter polnischer Herkunft. Sie leiten ihrenUrsprung aus dem Hause Lodzia ab, mit dem sie auch Ein Wappen