Widder, nnd auf dem Helme drei Pfauenfedern (rotli, weiss, rnth).Dieses Wappen giebt Siebmacher, I. S. 54. Nachrichten über diesesGeschlecht giebt Gauhe, I. S. 528. Sinap., I. S. 413. II. S. G47.
Greiff und Greiffenstern, die Herren von.
Die Familie dieses Namens hatte früher Höptner geheissen, siegehörte zu den angesehensten bürgerlichen Geschlechtern der StadtBreslau, und mehrere Mitglieder derselben bekleideten Kathsstellen. —Gcortj Höptner von Greiirenstern besass die Güter Minitz und Peter-witz im Trebnitzschen und Schönwaldau im Wartembergschen. Kr war1650 kais. Coinmissarius auf den Fürstentagen, und liegt in der St.Vincenzkirche zu Breslau begraben. Sein Enkel, Maximilian Leopoldvon Greiirenstern und Minitz, besass Ober-Rudelsdorf im Wartemberg-schen und war Landhofgerichts-Assessor der freien StandesherrschaftWartemberg.
Greiffcnberg, die Herren von.
1) Ein altes erloschenes Geschlecht in Pommern, welches Heringin seinem Supplementum Catalog. Rangoniani in Originibus Pomerani-cis von ausgestorbenen adeligen Geschlechtern anführt. Auch Micrä-lius giebt Nachrichten über die v. G. in Pommern, und Brüggemannbezeichnet sie im 11. Hauptstücke mit dem Zeichen der erloschenen.
2) Die altadelige Familie v. G. in der Uckermark. Hier sindFranenhagen, Flelinsdorf und Kulnveide alte Lehne derselben. EinZweig derselben war im Magdeburgischen ansässig. Von diesem stammteder General v. G. ab, der ein Bataillon in der 2ten warschauer Fiisi-lierbrigade befehligte, in der Schlacht bei Auerstädt schwere Wundenerhielt und an den Folgen derselben am 11. Januar 1807 zu Weimarstarb. — Im Jahre 1800 stand ein Regierungsrath v. G. bei der neu-ostpreussischen Regierung zu Plock. — In der Gegenwart ist ein Fräu-lein v. G. Conventualin des Stiftes zum heiligen Grabe. Die Armeezählt seit langen Jahren Olliziere dieses Namens. — Ein vor uns lie-gendes Wappen Derer v. Greilfenberg zeigt im silbernen Schilde einenschwarzen, gehörnten Biilfelkopf, durch dessen Nase ein Ring gezo-gen ist. Auf dem gekrönten Helme steht zwischen zwei Fahnen einabgekürzter, nach der rechten Seite gewendeter Greif. — Hasse giebtin seinem Wappenbuche sechs verschiedene Wappen Derer v. G. Daslste, S. 6, zeigt den rothen Biilfelkopf mit goldenem Ringe im silber-nen Felde und auf dem Heline den verkürzten Greif, der eine rothund weisse Fahne hält. Das 2te, S. 45, ist dasselbe Wappen,der Biilfelkopf ist aber gekrönt und hat rothe Hirschgeweihe; auchzeigt sich der Greif auf dem Heline in ganzer Figur. Das 3te, S. 67,ist das Wappen Derer v. Greilfenberg auf Greilfenberg in der Ucker-mark. Es zeigt im silbernen Schilde einen rothen, nach der rechtenSeite gewendeten Vogel; auf dem Helme ist dasselbe Bild zwischenzwei weissund roth geschachteten Fahnen dargestellt. Das 4(e, S. 73,ist das Derer v. G. auf Frauenhagen und Kuhweide; es zeigt den Biil-felkopf mit rothen Hörnern und mit einein blauen Ringe, der durchdie Nase gezogen ist. Auf dem Helme steht der Greif in ganzer Fi-gur zwischen den Fahnen. In dem öten, S. 183, hat der Büffelkopfganz kurze rothe Hörner, und in dem Osten, S. 226, steht der Greifabgekürzt auf dem Heline, die Fahnen in den Krallen haltend.