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2 (1842) E - H
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Grasliof * Gregersdorf*

Grashof, Herr von.

Der König Friedrich Willielin II. erlioh den Hauptmann OttoErich August G. am 5. November 1787 in den Adelstand.

Gras so vv*, die Herren von.

Ans dieser Familie ist der Obersalzinspector v. Grassow zu El-bing. Ein Offizier dieses Namens stand in dem Bataillon v. Kloclider 2. Warschauer Füsilierbrigade, und ist im Jahre 1811 gestorben.Die v. Grassow fuhren ein quadrirtes silbernes Schild, in dem I.Quar-tier ist eine Sonne, im 2. sind drei Kleeblätter, im 3. ein roth undsilbernes Schach, auf dem ein Kleeblatt liegt, im 4. ein Weinstock mitdrei Trauben vorgestellt; auf dem Faden, der die Felder 1 und 2 schei-det, liegt ein Maltheserkreuz. Der adelige offene Turnierhelm ist mitfünf Straussfedern geschmückt.

Graurock, die Herren von.

Der zuerst im Infanterieregiment v. Kalkreuth zu Elbing stehendevon Graurock war mehrere Jahre hindurch als Capitain, Adjutantbeim commandirenden General in Schlesien, gegenwärtig commandirtderselbe als Major ein Landwehrbataillon in Neisse. Er ist mit einerv. Schweinitz, aus dem Hause Braunau, vermählt, und ein Sohn vonihm steht als Lieutenant im 23. Infanterieregiment.

Grave neck, die Grafen, Freiherren und Herren von.

Aus dem sehr alten und berühmten Geschlechte der Graveneck,auch Gravenegg, welches theils freiherrlichen, theils grällichen Stan-des wurde, gelangte Friedrich v. G., der vorher im Jahre 1420 Abt ei-nes Stiftes in Ungarn war, nach Johann v. Waldows Tode, zur Würdeeines Bischofs von Brandenburg. Er bekleidete dieselbe jedoch nurkurze Zeit. Das Haus v. G., das ursprünglich Schwaben angehörte, woihre Stammburg auf einem hohen Berge an der Grenze des Fürsten-thums llohenzollern liegt, erlosch 1727. Sie führten im rothen Schildeein auf die Spitze gestelltes Carreau. Auf dem Helme steht zwischenzwei rothen, mit den Carreaux belegten Adlerlliigeln eine Bischofs-mütze. M. s. v. Ilattstein, II. S. 120 u. s. f. Hühners Tabellen, 516.Schannat, Hist. Fuld. p. 290. Bucelini P. III. App. p. 203. Imhof,Notit. procer. libr. VII. c. 3. v. Krohne, II. S. 20 23. Siebmachergiebt das Wappen I. No. 25.

Gregersdorf, die Herren von.

Dieses adelige Geschlecht schrieb sich von seinem StammhanseGregersdorf beiBrieg; ausserdem besass es aber auch ansehnliche Gü-ter bei Nimptsch, namentlich Jordansmiihl, Wilchau, Jüderitz, Budi-schau u. s. w. Der alte Stamm der Gregersdorf erlosch am 17. Ja-nuar 1719 mit Johann Heinrich v. G. auf Jüseritz und Budischau beiNimptsch. Er war mit einer v. Kittlitz vermählt und Schwert undSchild wurden ihm ins Grab gelegt. Dieses Geschlecht führte imrothen Schilde einen weissen, nach der rechten Seite aufspringenden