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Grandki — Grant
belanbten grünen Baum, und auf dem mit einer Wulst bedeckten Helmedrei Straussfedern. Siebmaclier giebt dieses Wappen, III. S. 164, unddas der mecklenburgischen, welches v. Hellbach auf derselben Seilein diesem Wappenbuche linden will , das in der That aber nicht darinzu linden ist, beschreibt v. Rieding, III. S. 274. Es zeigt im silbernenFelde den Kopf eines schwarzen Ebers, und auf dem Helme fünfschwarz und silberne Straussfedern. — Nachrichten über das pommer-sclie Geschlecht giebt Gauhe, I. S. 527, so wie auch Micrälius, S. 4S7.
Grandki, Herr von.
Der Bürgermeister und Fabrikant zu Küpen, v. Grandki, erhieltim Jahre 1831 den rothen Adlerorden IV. Clasge,
Grauer, Herr von.
Der König Friedrich II. erhob im Jahre 1770 den damaligen Lieu-tenant im Husarenregiment v. Bohlen (zuletzt Herzog Eugen von Wiir-temberg), Amirotts Graner, aus Pommern gebürtig, in den Adelstand.Dieser Ollizier erwarb sich 1794 bei Krakau den Verdienstorden, undist erst als pensiönirter Mnjor im Jahre 1H24, fast 80 Jahre alt, ge-storben. Das ihm bei der Erhebung in den Adelstand beigelegte Wap-pen ist qnadrirt, im 1. und 4. blauen Felde sieht man eine silberneLanze mit rother Fahne, im 2. und i. silbernen Felde einen goldenenaufspringenden Löwen. Auf dem gekrönten Helme steht der Löwe ab-gekürzt zwischen den beiden näher bezeichneten Lanzen.
Granges, die Herren des.
Diese adelige Familie stammt aus dem Pais de Vaud. Der erstedes Granges, der in die preuss. Staaten kam, war Philipp Ludwig desG. Er war Ollizier in französischen Diensten, wurde bei Rossbach amFusse verwundet und als Gefangener zur Heilung nach Magdeburggebracht. Sein Landsmann, der General Lentulus, zog ihn in den hie-sigen Dienst. Zuerst stand er in der königl. Suite, dann im Feldjä-gerregimente. Er führte manche herzhafte Unternehmung aus, wurdeaber 1761 wieder von den Oesterreichern gefangen und erst nach demFrieden ausgewechselt. Er starb 1801 im Pensionsstande. — EinOberstlieutenant, Ludwig des G., starb am 2. Qct. 1793 zu Mittenwalde.— Karl Ludwig Philipp des G. lebte 1794, vermählt, in den preuss.Staaten. — Karl des G. war 1805 königlicher Oberförster zu llosen-berg. — Noch in der Gegenwart dienen Söhne aus diesem Hause inder Armee,
Graut, die Herren von.
Aus dem edlen Geschlechte der Crants aus Schottland kam Jo-hann v. Grant, der früher in russischen Diensten gestanden hatte, imJahre 1747 in die des Königs Friedrich IL Er wurde Flügeladjutantdes Monarchen und mit der Nachricht des Sieges bei Prag als Couriernach London geschickt, wo er als ein willkommener Bote reich belohntwurde. Seine Brauchbarkeit verschaffte ihm schon 1759 den Rang ei-nes Generalmajors und Commandanten von Neisse; ein Jahr später er-