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Grgbczcwsky — Grabinnski.
er den russischen Alexandev-Newski-Orden; 1728 ward er zum wirkli-chen geheimen Etats- und Kriegsrathe, und 1731 zum bevollmächtigtenMinister am kaiserl. Hofe bestellt; 1729 erhielt er den schwarzen Ad-lerorden, 1727 ward er bevollmächtigter Minister im obersächsi-schen Kreise, 1740 Oberhofmarschall und in demselben Jahre vondem Kaiser in den Ileichsgrafenstand erhoben. 1744 wurde ihmdas Curatorium der Akademie der Wissenschaften und zuletzt die Vi-cepräsidenten- und dirigirende Ministerstelle im Generaldirectoriuin,auch die Generalpostmeisterstelle übertragen. Er starb den 28. Mai1702. — Heinrich Liulivi </ v. G., der im Jahre 1741 aus Thüringenkam und in preuss. Kriegsdienste trat, hat allen Feldzügen Königs Frie-drich II. ehrenvoll beigewohnt. Er war zuletzt Oberstlieutenant undChef eines Garnisonbataillons zu Acken im Magdeburgschen, und starbim Jahre 1782. Seine Wittwe lebte noch am Ende des vorigen Jahr-hunderts im Genüsse einer künigl. Pension zu Frankenstein in Schle-sien. In der Gegenwart linden wir weder in der Administration, nochim Heere Mitglieder dieser Familie, aus welcher verschiedene geist-reiche Männer, Dichter und Schriftsteller hervorgegangen sind. — Dasursprüngliche Wappen derselben zeigt im schwarzen Schilde sechs gol-dene Sterne und zwei goldene Halbmonde. Von den Sternen stehendrei in der oberen lleihe, zwei in der mittleren und dazwischen dieHalbmonde mit den Spitzen nach der Aussenseite gekehrt, in der drit-ten ein Stern, und auf dem Helme ist ebenfalls ein goldener Sternangebracht. — Das gräü. v. Gottersche Wappen ist quadrirt. Im 1.und 4. blauen Felde ist ein goldener Sparren angebracht. Die Quar-tiere 2 u. 3 enthalten die v. Gotterschen Sterne und Monde im schwar-zen Felde. Ausserdem ist es mit einem silbernen Herzschildchen ver-sehen, in dem sich der preuss. Adler zeigt. Das Schild ist mit eineriunfperligen Krone bedeckt, welche drei Helme trägt. Den rechtenschmücken drei mit den goldenen Balken belegte blaue Straussfedern,auf dem mittleren steht der preuss. Adler, und auf dem linken sindzwei schwarze Bülfelhörner angebracht, zwischen denen der goldeneStern sichtbar wird. Siebmacher giebt das alte v. Gottersche WappenIV. S. 74. Das gräll. lindet man im Wappenb. der preuss. MonarchieI. S. 42. M. s. auch Biograph. Lexicon aller Helden und Militairpers.u. s. w. II. S. 00. Künigl. preuss. wirkl. geheim. Staatsrath u.-s. w.S. 412.
Grgbczcwsky, Herr von.
Eine westpreussische und polnische adelige Familie, ihr gehört derhochwürdige Domherr zu Frauenburg und Archidiaconus zu Marien-burg, v. Grabczewsky, an. — Die Familien führen im runden silber-nen Schilde einen grünen Kranz, und auf dem gekrönten Helme stehtein Mannsbild zwischen einem Hirschgeweihe. Das Schild ist mit vie-len Armaturen umgeben, welche auf die kriegerischen Thaten der Bit-ter aus diesem Hause deuten.
Grab ianski, die Herren von.
In Schlesien lebten Mitglieder dieser ursprünglich polnischen Fa-milie, aus der Jan Kanty v. Grabianski, Herr auf ßodzyocnik, Kreis-deputirter des Siwierszschen Kreises in Neuschlesien war. Ein Ande-rer war Besitzer des ehemaligen Doinainenamtes Szyce in derselbenLandschaft.