Goldenberg — Golditz.
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leben auf Carow bei Genthin; und Mathilde, vermählt mit Wilhelm,Graf v. Schlippenbach, Capitain und Adjutant des Prinzen Karl vonPreussen. — Von den Nachkommen der Briider des Staatsministersu. s. w. v. G. sind noch am Leben: Der Major a. D. v. Goldbeck zuWarburg in der Altmark, der Oberlandesgerichts-Präsident v. G. inPaderborn, und der Hauptmann v. G. bei dein 2. Infanterie-Regi-ment zu Stettin. Der Sohn des Oberlandesgerichtspräsidenten zu Pa-derborn ist Ober-Landesgerichts-Referendarius ebendaselbst. — Dasv. Goldbecksche Wappen zeigt in einem durch einen goldenen Quer-balken getheilten blauen Schilde drei Deckelgläser (Becher, Humpen),und auf dem Helme eine Wulst und zwei Biill'elhörner, von denen dasrechte blau, das linke oben blau und unten silbern ist. Siebmachergiebt dieses Wappen, I. S. 172, jedoch mit andern Tincturen. liierist der Querbalken blau, das Schild silbern und die Humpen golden,von den Biilfelhürnern aber das rechte golden, das linke silbern, v. Me-ding beschreibt das Wappen, I. No. 283. Tyrolf, 67.
Golden borg, die Herren von.
Zwei Briider v. Goldenberg bekleideten im Jahre 1806 ansehnlicheAemter im preuss, Staatsdienste. Der ältere v. G. war Director derneu-ostpreussischen Regierung zu Plock, der jüngere aber Rath beider siidpreussischen Regierung, auch Mitglied des Pupillen-Collegiumsin Warschau.
Goldfusz (ss), die Herren von.
Diese adelige Familie stammt aus dem Reiche, nach mehrerenAutoren sind die v. G. Nürnberger Patrizier gewesen und haben Stel-len im Ratlie der alten freien Reichsstadt bekleidet. Ein Ast diesesStammes hat sich schon vor langer Zeit nach Schlesien gewendet, woschon Hans Mai/mis v. G. 1680 Kittlau und Reisau im NimptscherKreise besass. Er hatte eine Tochter des berühmten Dichters DanielCaspar v. Lohenstein, dem früher die genannten Güter gehörten, zurGemahlin. Noch heute ist Kittlau ein Besitzthum der Familie v. G. —Karl Friedrich v. G. war köntgl. Kriegs- und Domainenrath und Ge-neral - Landschafts - Repräsentant der Landschaften des Breslauer Ober-amtsregierungs-Departements. — Der Major v. G., früher im Dra-goner-Regiment v. Prittwitz und Ritter des Verdienstordens (bei Kai-serslautern erworben), starb vor einigen Jahren zu Niclasdorf bei Streh-len. — Sie führen ein blaues Schild, in dem sich in der Mitte einHerzschild, das mit einem Kranze von Kosen und Lilien gewunden,umzogen ist. In dem Herzschilde selbst ist auf silbernem Grunde einbrauner Arm, der ein kurzes Schwert von Eisen hält, dargestellt. Die-ser Arm ist auch auf dem Helme zwischen zwei Adlerllügeln ange-bracht. Der rechte ist weiss und inwendig roth und mit den Lilienbelegt, der linke ist golden, inwendig blau, und mit weissen Ro-sen belegt.
Golditz, die Hcncn von.
Ein bei uns erloschenes in frühern Zeiten in den schlesischen Für-stenthiimern Oppeln und Ratibor begütertes adeliges Geschlecht. AuchSiebmacher zählt es zum Adel Schlesiens, und giebt 1. Th. S. 52 dasv. Zedlitz Adels-Lex. II. 17