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Goldaxt — Goldbeck.
einem Mittelschildlein. Das lste und 4te Feld ist grün und in demsel-ben sind zwei goldene Balken und ein auf denselben stellender Schwanmit ausgebreiteten Flügeln vorgestellt; die goldenen Felder 2 und 3zeigen einen aufspringenden silbernen Löwen; das Herzschildlein istblau, und von der obern Hechten zur untern Linken durchzieht es einmit drei goldenen Münzen oder Kugeln belegter Balken. Auf demHelme wiederholt sich der Schwan zwischen zwei Adlerllügeln.
Goldaxt, die Herren von.
Kin längst erloschenes adeliges Geschlecht in den Marken, daseinen halben goldenen Stier im Schilde und auf dem Helme führte.Siebmacher, S. 175.
Gold back, die Herren von.
In Schlesien war im 17. und 18. Jahrhundert ein Zweig der einstin Thüringen in Ansehen und Reichthum stehenden Familie v. G. Siebesass Gross-Muritsch im Fürstenthuine Oels. Balthasar v. G., Mit-glied des Ruthes zu Breslau, wurde am l(i. Mai 1698 dem böhmischenKitterstande beigesellt. Der letzte weibliche Sprosse dieses Hauses sollAnna Kosma v. G. gewesen sein. Sie war an den Freiherrn Karl Sieg-fried v. Kittlitz auf Mechwitz, und nach dessen Tode an Ernst vonRandow au£ Buckowien vermählt. Sinap., I. S. 40. II. S. 043. Gry-phii Ritterorden, S. 87.
Goldbeck, die Herren von.
Die verschiedenen im preussischen Staate zu hohen Würden undansehnlichen Aemtern gelangten v. G. stammen aus einem adeligenGeschlechte in Thüringen ab. Kin Umstand, welcher durch Urkundennachgewiesen, und vom König Friedrich II. durch ein dem damaligenPräsidenten des Kammergerichtes, Heinrich v. G. , und seinen dreiBrüdern ertheiltes Erneuerungsdiplom vom 29. März 1778 anerkanntworden ist. Heinrich Sigismund, v. Goldbeck und Reinhard wurde am7. Jan. 1795 an die Stelle des v. Carmer zum Grosscanzier, Chef dejustice und Chefpräsidenten der Gesetz - Commission ernannt, nach-dem er schon am II. Decbr. 1789 zur Würde eines wirklichen Gehei-men Staats- und Justizministers gelangt, und ihm das bis dahin vondem Freiherrn v. Zedlitz mit verwaltete Special-Justizdepartementvon Westphalen, auch das Chef-Präsidium bei dem Kammergerichte,ferner das Chef-Präsidium bei dem Ober-Regiegerichte in Accise-und Zollsachen, später auch das Criminal- Departement übertragenworden war. Im Jahre 1797 wurde er mit dem rothen Adlerorden undim Jahre 1803 mit dem schwarzen Adlerorden geschmückt. Dieserhochverdiente Minister starb am 10. Juni 1818 in dem ehrwürdigenAlter von 83 Jahren zu Berlin. Von seinen (unterlassenen drei Kin-dern starb ein Sohn im jugendlichen Alter, und seine einzige Toch-ter im Jahre 1803 als Gemahlin des Grafen v. Carmer, auf Kiitzen inSchlesien. Noch lebt der älteste der beiden Söhne, der Präsident undRitterschafts-Director, Ritter u. s. w. C. F. v. G., vermählt mit Ale-xandrine, Freiin v. Schroetter. Er war bis zum Jahre 1836 Besitzerder Blumberger Güter bei Berlin. Aus dieser Ehe leben zwei Töch-ter, Elise, vermählt mit dem Major a. D., Grafen Gustav v. Wartens-