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2 (1842) E - H
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Götzen.

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der stellen. Zum Theil gehören sie dem alten Adel an, zum Tlieilsind sie Mitglieder von Familien, die erst in der neuem Zeit geadeltworden sind. Zu den altadeligen Familien gehören die Goetz vonSchwanentiiess, die aus Franken in der ersten lläUie des 17. Jahrhun-derts nach Schlesien kamen, wo im Jahre 16.45 llans Götz v. Schwa-nehlliess Mitglied des Käthes zu Breslau, und im Jahre 1071 Präsi-dent desselben wurde. Der Kaiser vermehrte, um die Verdienste die-ses Mannes zu ehren, das Wappen seines Geschlechtes. (M. s. Olsnogr.I'. 1. p. 806.) — Mehrere der jetzt lebenden Herren v. Gülze sinddie Nachkommen des preuss. Hauptmanns Ernst Luilwii / v. G., der am30. Juni 1722 vom König Friedrich Wilhelm I. geadelt wurde. — Inder Armee haben sich ausserdem verschiedene Olliziere dieses Namenstheils den Adel erworben, theils durch ihre Verdienste zu höheren mi-litairischen Würden emporgeschwungen. Ks gehören dazu namentlich,wie wir schon oben erwähnt haben, Friedrich Wilhelm , welcher inden Grafenstand erhoben wurde, und dessen Sohn, Friedrich M'Jhetm,der am 29. Febr. 1820 starb. Ferner: Johann Ludwig v. Götze, derals Generallieutenant, Chef eines Infanterie-Regiments , Coinmandantvon Berlin und Ritter des rothen Adlerordens 1. Classe, im Jahre 1805gestorben ist. Hr ist auch durch seine Sendung nach Constanlinopelbekannt geworden. — Der nachmalige Oberst und Commandeur des12. Infanterie - Regiments, gegenwärtige Generalmajor a. D., v. Götz,erwarb sich im Jahre 1815 in der Schlacht bei Belle Alliance das ei-serne Kreuz 1. Classe. Er stand bis zum Jahre 1806 in dem Kegi-niente Prinz Louis Ferdinand zu Magdeburg. — In dem RegimentsFerdinand von Preussen zu Ruppin standen zwei Brüder v. Götze; derAeltere von ihnen ist im Jahre 1806 auf dem Felde der Ehre geblie-ben. — Von den verschiedenen Edelleuten dieses Namens, die sichim königl. Civildienste ausgezeichnet haben, nennen wir nur den Chef-Präsidenten a. I). und Ritter des rothen Adlerordens 2. Classe, Fer-dinand Julius Victor v. Götze, der nach langjährigen ausgezeichnetenDiensten im Justizwesen, gegenwärtig von den Geschäften zurückge-zogen zu Berlin lebt. Sein Vater, Victor v. Götze, diente in dem Ke-gimente Prinz Ferdinand, avancirte in demselben bis zum Major, umlwurde im Jahre 1772 Oberforstmeister im Ilerzogthume Magdeburgund in der Grafschaft Mansfeld. Er starb im Jahre 1780. — Ein Bru-der von dem Letztern, der ebenfalls bei dem Reginiente Prinz Ferdi-nand stand, fiel in der Schlacht bei Breslau. Der Chef- Präsident hatnur eine noch lebende Schwester, Amalie IVi/hetmine Elisabeth, Wiltwedes am 20. Octbr. 1833 in Plauen verstorbenen früheren Erbherrn aufBedra und Stifts-Kammerraths in Merseburg, Grafen Heinrich Lud-wig v. Brühl. — Von den Söhnen des Chef-Präsidenten steht Fer-dinand v. Götz als Capitain im 30. Infanterie-Regiment, und ein jün-gerer ist Kammergerichts-Assessor.

Das ursprüngliche Wappen der altadeligen Familie v. Götzen aufKosenthai giebt der Ordensrath Hasse, S. 27. Es ist ein gespaltenes,links goldenes, rechts schwarzes Schild, in welchem ein grüner Astmit zwei Seeblättern angebracht ist.

Das Wappen der alten ausgestorbenen Grafen v. Götzen ist einin sieben Felder zerfallendes Schild, mit einem Herzschildlein verse-hen. In der oberen Reihe sind zwei, in der mittleren ohne das Ilerz-schild zwei, und in der unteren Reihe drei Felder. Im lslen und4(en goldenen Felde steht ein schwarz gekrönter Adler, im 2ten und3ten schwarzen Felde ein goldgekrönter Löwe; das 5te und 7te Feldist roth und weiss schrägweise neunmal gestreift, das 6'ste ist getheilt,in dem oberen weissen Theile ist eine rothe heidnische Mütze, in demuntern gelben aber ein blaues Polster mit goldenen Dollen angebracht.