Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
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Godendorf - Grabowski.

In «lein Herzscliiltllein ist ein gelber Ast mit zwei grünen, mit denStielen in einander geschlungenen Seeblättern dargestellt. Das Schildist mit drei gekrönten Helmen bedeckt; der vonlere trägt zwischeneinem schwarzen und einem gelben Biilfelhorne eine Bärentatze bisan den Bug, einen Honigkuchen haltend, der mittlere den gekröntenAdler, und der letzte sechs rothe Cornetten mit gelben Stangen.

Die gegenwärtigen Grafen v. Götzen führen ein quadrirtes Schildmit einem Herzschildlein. Das letztere ist blau und golden gespaltenund zeigt das ursprüngliche Gützensche Wappenbild, den Ast mit denzwei Seeblättern, die jedoch hier nicht mit den Stielen verschlungensind, sondern es ist das linke in das goldene und das rechte in dasblaue Feld gelegt. In dem lsten blauen Quartiere steht ein gezäum-tes und gesatteltes, nach der rechten Seite gewendetes Boss, in dem2ten silbernen Felde ist eine Kirche auf grünem Hügel, in dem 3tenebenfalls silbernen Felde eine ummauerte Kirche, und im 4ten wiederblauen Felde ein nach der rechten Seite fortschreitender Infanterist,das Gewehr in der rechten Hand haltend, dargestellt. Sämmtliche Bil-der beziehen sich auf glänzende Momente aus dem Kriegerleben, (ausder Zeit der Dienstleistung als Flügeladjutant König Friedrichs 11), desGenerallieutenants und Gouverneurs von Glaz, Friedrich Wilhelm vonGötzen. Das Hauptschild ist mit einer neunperligen Krone, und diesemit drei Helmen bedeckt. Der rechte Helm trägt den preuss. schwar-zen Adler, der mittlere ist der Gützische Hehn, die Bärentatze mitdem Honigkuchen zwischen den Biilfelhörnern, von denen das rechtoliier oben schwarz, unten golden, das linke aber oben golden und un-ten schwarz ist; der dritte oder linke Helm ist mit acht Fähnlein oderCornetten besteckt. Zu Schildhaltern sind zwei vollkommen gerüsteteKitter mit oifenen Visiren, jeder eine Lanze, mit goldenen Dollengeziert, haltend, gewählt.

Die erwähnten Gütz v. Schwanenüiess führen ein quadrirtes Schild.Das lste und 4te Feld sind silbern, in dem ersteren ist ein gekrönterhalber schwarzer Adler, in dem 4ten aber ein goldener gekrönter Löwedargestellt. Im '.'ten rothen Felde ist ein gekrönter, silberner Schwansichtbar, nnd im 3ten, ebenfalls rothen Felde sind drei laufendeschwarze Windspiele abgebildet. Auf dem gekrönten Helme ist «1er ge-krönte silberne Schwan, im rechten Fusse einen Lorbeerzweig haltend,angebracht. Ausser diesen Wappen giebt der Ordensrath Hasse nochzwei andere Derer v. G. Das eine, S. 77b, zeigt ein gespaltenesSchild. In dem linken goldenen Felde ist das alte Gützensche Wap-penbild, im rothen rechten Felde ein silberner Greifenfuss mit gol-denen Krallen, dargestellt. Das Schild ist «on zwei Helmen bedeckt;der erste trägt zwischen zwei goldenen und schwarzen Biilfelhörnernden Gützenschen Honigkuchen, der andere aber den Greifenfuss ge-stürzt. — Kin anderes giebt dasselbe Wappenbuch, S. 84b. Iiier istder weisse Grcil'enfuss im rothen Felde, und gestürzt auf dem Helme.Nachrichten über die Grafen und Herren v. G. lindet man: Gauhe, I.S. 514. 11. S. 361. Sinap., I. S. 31 — 35- Kroline, 11. S. 15 —17. Pan-theon des preuss. Heeres vom Frh. v. Zedlitz, II. S. 270. lieber dieGoetz und Schwanenüiess giebt Sinapius, I. S. 412 u. f. II. S. 646Nachrichten. Eben so auch Schlesiens Biegende Bibliothek, S. 503.

Götzendorf - Grabowski, die Grafen undHerren von.

Von dieser westpreussischen adeligen Familie erhielt ein Zweigbei der Huldigung des Königs Friedrich Wilhelm II., 1786, also am