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Götzen.
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punkt wie auf seine Verdienste. Unter vielen Besitzungen, die er er-warb, war auch die freie Standesherrschaft Carolatli-Beutüen in Nie-dersciilesien. — Kin Bruder von ihm, Graf Peter v. G., blieb alsÖsterreich. Generalfeldwachtmeister in einer Schlacht des Jahres 10118.— Zwei Söhne von ihm, Siegmund Friedrich und Johann Georg , wur-den Krben seiner Güter. Der Entere war kaiserl. FeldmarschaU-Lieu-tenant und erhielt die Güter in Böhmen; der Zweite, Johann Georg,wurde durch seine Mutter, Elisabeth v. Falken, der Erbe der Herr-schaft Kaltwasser, und im Jahre 1601, als er die Würde eines Lan-deshauptmanns der Grafschaft Glaz und die eines wirklichen Gehei-men Käthes bekleidete, belehnte ihn Kaiser Leopold I. mit den Gü-tern Scharfeneck und Tunscliendorf. — Sein Sohn, Johann Ernst , er-kaufte mehrere Güter zir dem reichen Erbe seines Vaters. — Deroben erwähnte böhmische Ast erlosch schon in der Mitte des 18tenJahrhunderts, und mit dem Enkel des Grafen Johann Ernst, dem Gra-fen Johann Karl Joseph, geboren 1710 zu Gebersdorf, erlosch auchder diesseitige Ast im Jahre 1771. — Alle Güter Helen laut letztwil-liger Verfügung an seinen Nelken, den Grafen Anton Alexander vonMagni. Von den Herren v. G. in der Mark Brandenburg war Frie-drich Wilhelm, geboren den 70. März 17.1-1 zu Gründet in der Mittel-mai k (ein Sohn, Karl Ludwig v. G., königl. preuss. Landraths, Hrb-herrn auf Gründet, ICraatz und Tempelfelde, und der Juliane Char-lotte v. Sydow, aus dem Hause Sydow), zuerst Page, sodann 25 Jahrehindurch Flügeladjutant Friedrichs des Grossen. Er starb als Gene-rallieutenant und Gouverneur von Glaz, am 15. März 1794. Als diegräii. v. G. männliche Linie, wie wir oben angeführt haben, ausstarb,wurden diese, der Krone als erledigte Lehne anheimfallende Güter am24. Octbr. 1771 alloditicirt, und von Friedrich dem Grossen dem da-maligen Obristen v. G. verliehen. Am 3. Mai 1794 erfolgte die Er-nennung in den Grafenstand der Söhne und Töchter des Generallieu-tenants v. G. Er war zweimal vermählt, zuerst mit Einer v. Holwede,lind nach deren Tode mit einer Gräiin v. Reichenbüch. Der ältestedieser Söhne, Graf Friedrich Wilhelm v. G., starb als Generallieute-nant a. D. am 29. Febr. 1820 zu Cudowa unvermiihlt. Er war inzwei verschiedenen Perioden mit der Würde eines Generalgouverneursvon Schlesien bekleidet, und besass das Gut Wisbuhr in Pommern. —■Gegenwärtig leben von dieser Familie der zw eite Bruder, Graf Adolphv. G., geb. 1770, Herr der Herrschaften Scharfeneck, Tscherberein. s. w. in der Grafschaft Glaz, auf Börnicke, Wilmersdorf, Gratz,Tempelfelde, Waltenberg und Gründet in Pommern, Landschaftsdirec-tor des Fürstenthums Miinsterberg und der Grafschaft Glaz. — Des-sen Schwester, Louise, geb. zu Potsdam am 4. Octbr. 1764, vermähltam 20. Juni 1785 mit Anton Alexander, Grafen v. Magnis auf Eckers-dorf, und Wittwe seit dem 5. Juli 1817. — Der Stiefbruder, CurtFriedrich H'ilhelrii Gülllieb Heinrich, Graf v. G., königl. preuss. Kam-merherr, Erbherr auf Ellguth-Schmarl; im Kreise Trebnitz; geschie-den von Charlotte Henriette Louise Mathilde, Grätin von Reichenbach-Goschütz, jetzt vermählte Fürstin v. Hatzfeld. — Während die Gü-ter der adeligen Familie in den Marken in andere Hände gelangt sind,besitzen die v. Götze und v. Götz noch in Schlesien und in der Lau-sitz Güter. In der letztern Provinz besitzt der Landrath und Johan-niterritter v G., Hohenbuka in dem von ihm verwalteten Kreise Hoyers-werda. In Preussen ist oder war ein Zweig der Herren v. Götzen an-sässig; namentlich besass im Jahre 1800 der Deputirte v. G. Siewkenim Kreise Seliesten. — Uebrigens blühen noch- gegenwärtig viele ade-lige Familien dieses Namens, deren Abkommen und Wappen ganz ver-schieden sind, und die zum Theil in gar keiner Beziehung zu einan-