242 Gloger — Glyszczinslci.
mecklenburgischen Linie. — Im Jahre 1828 starb ein Major v. G.,<ler früher im Regiment v. Tschammer diente und im Jahre 1820 alsMajor des 8. Garnisonbataillons pensionirt worden war. — Gegen-wärtig ist auch ein Herr v. G. Bauinspector zu Meurs im Regierungs-bezirk Düsseldorf. — Wir Ilaben verschiedene Wappen dieser Familievorgefunden, die v. Glöden auf Rngenliagen führen im blauen Feldeein silbernes breites Horn. Ein anderes v. Glödensches Wappen istqnadrirt. Die Felder 1 und 4 sind golden, 2 und 3 blau. Jn derMitte liegt ein alie vier Felder berührendes goldenes Rad. Auf demgekrönten Helme steht ein weisser, nach der rechten Seite sich wen-dender Eber. — Ein drittes Wappen dieser Familie zeigt ein in deroberen Hälfte blaues, in der unteren abef weiss und roth getheiltesSchild mit dem oben erwähnten Rade belegt, und auf dem Helme istein von drei weissen Wurfspiessen in den Kopf getroffenes Stachel-schwein dargestellt. — Ein viertes v. Glödensches Wappen zeigt imblauen Schilde ein silbernes Gemsenhorn, und auf dem Helme wach-sen aus einem Bunde zwei solche Gemsenhörner. — Unter dem Na-men von der Glöden giebt Hasse dasselbe Wappenschild, jedoch stehtauf dem Helme ein brauner Fuchs, der das Rad zwischen den Zähnenhält. Dasselbe ist mit drei goldenen Kornähren besteckt.
Gloger, ilie llen-en von.
Diese adelige Familie gehört den Marken und Schlesien an.Sie besass namentlich im Crossenschen das Gut Zettitz, und noch inder neuesten Zeit gehörte Einem v. G. das Gut Rosengarten bei Frank-furt a. d. O. — Mehrere Mitglieder der Familie standen früher inder Armee. Ein Major v. G., der im Regiment Kaufberg zu Danziggestanden hatte, starb 1812. — Ein Capitain v. G., der in dem Dra-gonerregiment zuletzt v. Kraft gedient hatte, ist 1820 als Major undKreisoOizier bei der Gensd'armerie gestorben. ■— Gegenwärtig lebtnoch zu Berlin der Hauptmann a. D. v. G., der früher in dem Regi-ment des Königs zu Potsdam gestanden hat, und als ein sehr talent-voller Zeichner bekannt ist. v. Hellbach erwähnt eines Heinrich Glo-ger v. Schwanenbach, der am 10. Dec. 1080 böhmischer Ritter wurde.— Sie führen im rothen Schilde einen grünen Baum, an dessen Stammeauf jeder Seite ein Schwan sitzt; ein dritter solcher Vogel steht mitausgebreiteten Flügeln auf dem gekrönten Helme.
Gly sz-czinslvi, die Herren von»
Aus dieser polnischen Familie, von der schon seit langen Jahrensich Zweige in Pommern niedergelassen haben, wo sie im Kreise Lanen-burg-Bütow ansässig waren, finden wir in den Listen der Armee einenStabscapitain v. Glyszczinski, der in dem zur 1. Warschauer Füsilier-brigade gehörigen Bataillon v. Kriorr zu Bielsk stand, und im Jahre1806 auf dem Felde der Ehre geblieben ist. — Ein anderer v. G.war Capitain in dem Regiment v. Treskow zu Danzig und starb imJahre 1818 im Pensionsstande. Ein dritter v. G., der früher bei demzur westphälischen Füsilierbrigade gehörigen Bataillone v, Ivernois inMünster stand, war 1813 Militaircommandant zu Biitow in Pommernund starb 1827 im Pensionsstande. — Ein Lieutenant v. G., der indem Regiment Prinz Ferdinand von Prenssen und zwar bei den Gre-nadieren desselben zu Tcmplin in Garnison stand, war später im 18.