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2 (1842) E - H
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Glinsky — Glödcn.

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bei Winzig, ein anderer als Besitzer von Nenliof bei Oels vor. BeideGüter sind aber schon lange in anderen Händen. In der Armee dien-ten und dienen noch Edellente aus diesem Hause. Ein Oberst v. G,Commandant von Glaz, starb 1813. — Ein bis zum Jahre 180Ö beider Militair-Akademie angestellt gewesener Capitain v. G. starb 181, 1 ials Oberstlieutenant des 4. Infanterieregiments an seinen ehrenvoll er-haltenen Wunden. — Die Herren v. G. führen ein quadrirtes silber-nes Schild; im I. und 4. Quartiere sind zwei aufspringende Hirsche,im 2. und 3- drei Felsen oder Berge dargestellt. Auf dem Helme stehtder Hirsch verkürzt zwischen zwei Biilfelhörnern.

Glinsky, die Herren von.

Ein altes, seinem Ursprünge nach polnisches Geschlecht, von demsich mehrere Zweige schon vor langen Jahren nach Schlesien gewen-det haben. In der preuss. Armee haben mehrere v. Glinsky gestan-den. In der Gegenwart ist ein Hauptmann v. Glinsky Kreissecretairbei dem Landrathsamte zu Ilosenberg im Regierungsbezirke Oppeln.— Diese Familie fuhrt im blauen Schilde zwei Sterne, unter dieseneinen gestürzten Mond, der auf der Spitze eines in die Höhe gerich-teten Pfeiles ruht. Auf dem gekrönten Helme ist ein die Spitzen rechtskehrender Adjerfliigel, in blau und Silber quer getheilt, angebracht.

Globen, die Grafen, Freiherren und Herren von.

Die alte, jetzt wahrscheinlich ganz ausgegangene, bei uns schonlängst erloschene Familie v. Globen verehrte einen Ritter Kager aufSchloss Kager, einen Mann, der das wenig vorkommende hohe Altervon 115 Jahren erreichte, als ihren Stammherrn. In Böhmen, Fran-ken, Baiern und auch in Schlesien breiteten sich seine Nachkommen,die v. Globen, aus. In Schlesien besassen sie Schönlinde, und eine Li-nie der Globen schrieb sich aus dem Hause Schünlinde. Hasse giebtdas von ihr geführte Wappen. Es war ein silberner, mit vier rothenKugeln oder Thalern belegter Sparren im rothen Felde. Der Helmtrug dasselbe Bild zwischen zwei schwarzen, auf der äusseren Seiteein jedes mit drei goldenen Straussfedern besetzten Biilfelhörnern. Sieb-maclier nennt das Geschlecht v. Kloben; er führt es unter dem frän-kischen Adel auf. Dieses führte den Sparren in Gold, und statt derGloben oder Kugeln drei Rosen; V. Thl. S. 94. Die Decken weiss,das Laubwerk roth. — Aus der böhmischen Linie wurde Friedrichv. Globen am 20. Juni 1705 in den Grafenstand erhoben. M. s. Ty-roif, 111. Bd. Taf. 58 6. Gaulle, 1. S. 504. Sinap., II. S. 98 u. f.

Gl öd eil, die Herren von und von der.

Aus dieser ursprünglich märkischen Familie haben sich verschie-dene Zweige nach Pommern gewendet, auch war eine Linie im Lüne-burgischen ansässig. Sie starb aber am 5. Septbr. 1578 aus. In Meck-lenburg ist dieses Geschlecht gegenwärtig auch ansässig. In Pommernbesitzt ein Herr v. Glöden das Gut Griebow und Zubehör im KreiseGreifs wähle. — In der Armee haben verschiedene v. G. gedient, na-mentlich der Generalmajor v. G., Ritter des Verdienstordens, warCom-mandeur des Regiments Kurfürst von Baiern - Dragoner zu Schwedt.Er ist zu Anfange dieses Jahrhunderts gestorben und gehörte zu derv. Zedlitz Adels-Lex. II. 10