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2 (1842) E - H
Entstehung
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Gfng

Name doch sehr ehrenvoll in den Listen der Armee vor. Der thü-ringischen Linie gehörte an der Generallientenant, Generalquartiermei-ster, Director des Ingenieur-Departements im Ober-Kriegs - Colleginin,Chef des Ingenieurcorps, Inspectenr sämmtlicher Festungen, Curatorder medicinisch -chirurgischen Pepiniere, Ritter des rothen Adleror-dens u. s. w. v. Geusau , gestorben zu Berlin im Jahre 1808 in demAlter von 73 Jahren. Ein anderer v. G. stand im Jahre 1800 alsLieutenant in dem Regiment v. Zastrow zu Posen, trat im Jahre 1808mit Capitains-Charakter aus dem preuss. Dienste und starb im Jahre1876 als grossherzogl. badenscher Generalmajor, Commandern' desGarde-Cavallerie-Regiments und Ober-Stallmeister. Sein Vater, dergrossherzogl. badensche Oberhofmeister und General v. G., starb am8. Febr. 1829, in dem ehrwürdigen Alter von 88 Jahren. Hin Ma-jor v. G., der früher in dem Regimente Kaiser Franz Grenadier zuBerlin stand , ist gegenwärtig Major und Commandern' eines Land-wehr-Bataillons in Halle. Nicht zu verwechseln ist diese Familie mitder von Geuso in Hessen und Geyso in Frauken. Die hier bezeich-nete führt im blauen Schilde einen silbernen Schwan mit goldenemSchnabel und goldenen Füssen auf grünem Hügel stehend, und einensolchen, sitzend im Schilfe, auf dem Helme. Hasse, S. 1. M. s. v.Uechtritz, diplomdt. Nachrichten, II. S. 42, aus Kirchen-Nachrichten,1062 70. Gaulie, I. S. 490. König, I. No. 39 und 47. Neues ge-nealog. Ilandb. 1777. S. 218, und 1778. S. 27779.

Gfug (Gcfiigc), die Grafen und Herren von.

Hin adeliges Geschlecht in Schlesien, aus welchem eine Linie diegräfliche Würde erlangt hatte. Die v. G. kommen schon in dem altenBardenliede des Freiherrn v. Abschatz unter den alten Rittern derQuaden und Lygier vor. David v. G. auf Liibenau war um das Jahr1507 Hofmeister der Herzöge von Liegnitz und Ritter des Ordens desheiligen Johannes von Jerusalem. Ausser Liibenau waren Gross-Jenk-witz bei Brieg, Neudorf in derselben Gegend, auch Manze bei Streh-len und Kosemitz bei Nimptsch Güter dieses Hauses. Die HerrschaftManze und die Boraner Güter besass Karl Christian , Graf v. G., ver-mählt mit Fleonora Karoline, des Grafen v. Hochberg - FürstensteinTochter. Diese Ehe blieb kinderlos, und es war demnach, wie esscheint, Graf Kart Christian der Letzte, des gräflichen Stammes.Christoph Heinrich v. Gfug schrieb einen Apparat von vornehmen schle-sischen Geschlechtern. In neuerer Zeit besass ein v. G. ICunzen-dorf bei Steinau. Seine einzige Tochter wurde die Gemahlin desGrafen Cäsar v. Wartensleben, liin Major v. G. im Regiment v. Schi-monsky, der schon in der Schlacht bei Kaiserslautern einen Fuss ver-loren hatte, zeichnete sich im Jahre 180S wieder aus. Kr war zuletztals Postmeister in Braunsberg versorgt. Ein anderer v. G., der indem Regiment Graf v. Wartensleben stand, starb im Jahre 1821 alsObristlieutenant a.D. Ein Herr v. G., der früher im Regiment v. Treuen-fels stand, blieb in der Schlacht bei Belle Altiance. Gegenwärtig ste-hen noch einige Subaltern-Offiziere dieses Namens in der Armee.Die v. G. führen ein durch einen Fluss schrägwärts von der Linkenzur Rechten getheiltes, im oberen Theile rothes, im unteren goldenesSchild. In dem rothen Felde stellt ein im Laufe begriffenes weissesPferd, in dem goldenen aber sind drei silberne Rosen dargestellt. Aufdem gekrönten Helme ist das springende Ross unten abgekürzt ange-bracht. Die Helmdecken sind weiss und roth. M. s. Sinapius, I.S. 379 und II. S. 97. Das Wappen giebt Siebmacher, I. S. 74.