Gibs.onc — Gilgenlieiin.
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Gibsone, die Freiherren von.
Die alte vornehme Familie der Gibsone wendete sich mit eini-gen Zweigen ans Kngland nach Danzig, und König Friedrich II.erkannte am 9. Januar 1777 die Baronswiirde derselben durch ein un-ter jenem Datum dem Freiherrn Alexander v. Gibsone ausgestelltesBestätigungsdiplom an. — Alexander v. G., grossbritannischer Consulin Danzig und Ritter des preuss. rothen Adlerordens, ein sehr hoch-geachteter, dem preuss. Königshause sehr ergebener Mann, ist imj. 1830 gestorben. — Das Wappen der Gibsone zeigt im blauen Schildedrei über einander liegende goldenen Schlüssel. Auf dem geschlossenenTurnierhelme liegt eine rotli und silbergestreifte Wulst, auf welcherein sich in die Brust beissender und mit seinem Blute die Jungen säu-gender Schwan dargestellt ist. Zu Schildhaltern sind zwei Figurender Friedensgöttinnen, den Palmenzweig haltend, gewählt, und überdem Wappen ist ein Band mit der lateinischen Devise: „Coelestespandite portäs" zu seilen.
Giersberg, die Herren von.
Eine adelige, Schlesien angehürige Familie, die im silbernenSchilde einen schwarzen Hahn und auf dem Helme einen rothen ge-klönten Mann ohne Arme führt. Die Krone desselben ist mit grünenPfauenfedern geschmückt. Auf diese Weise sind sie von den allenFreiherren v. G. dem Wappen nacli ganz verschieden, denn diese führ-ten im Schilde und auf dem Helme einen goldenen Adler.
Gicse, die Freiherren und Herren von.
Es lebte schon seit dem 15. Jahrhunderte eine Familie dieses Na-mens in der Mark Brandenburg, welche ursprünglich Westphalen an-gehört. Sie wurde im Jahre 1667 vom Kaiser Leopold f. in den Frei-lierrnstand erhoben. Nicht zu bestimmen vermögen wir, ob diejeni-gen Freiherren v. Giese, welche im 17. Jahrhunderte in pfalzneubur-gischen Diensten waren, in Beziehung mit der eben erwähnten Fami-lie standen. Am 28. Octbr. 1815 wurde Friedrich Anynst, Koch v.Teublitz, von der Gieseschen Familie adoptirt und vom Könige vonBaiern in den Freiherrnstand erhoben. — Dieser Freiherr v. G.,nachmals königl. baiersch. Gesandter am Hofe zu St. Petersburg u. s.w.,und gegenwärtiger Chef des königl. baiersch. Staatsministeriums des kö-nigl. Hauses und des Aeussern, erhielt im Jahre 1815 den rothen Ad-lerorden 3. Classe. Das Wappen dieses Geschlechtes v. G. ist qua-drirt. In dem ersten blauen Felde steht ein goldener Löwe, der einenPfeil in den Pranken hält, in den goldenen Feldern 2 und 3 sind dreirothe Balken gelegt; in dem 4ten blauen Felde steht ein nach derrechten Seite gewendeter Schwan; ein eben solcher steht zwischen zweiAdlerflügeln auf dem Helme. M. s. Gaulle, I. S. 495. Kelch's lief—ländische Geschichte, III. Tin
Gilgenlicim, die Herren von.
Diese in Oberschlesien und im üstreichischen Schlesien begüterteFamilie schrieb sich früher Hentschel von Gilgenheim. Johann KurlHenschel v. Gilgenheim war am Anfange des 18. Jahrhunderts förstbi-