Gcttknndt — Geusau.
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Schilde, gelheilt von einem silbernen Querbalken, sind die drei v.Gesslerschen silbernen Sterne dargestellt, oben zwei, unten einer, zwi-schen ihnen ist das Herzschild angebracht, welches in silbernen Fel-dern den [ireuss. schwarzen Adler, bedeckt mit einer neunperligenGrafenkrone, zeigt. Das Schild selbst ist mit einer eben solchen Kronebedeckt. Ueber derselben sind drei gekrönte Turnierhelme. Auf demmittlem ist der v. Gesslersche Pfanenhals und Kopf angebracht. Diebeiden andern sind mit Fahnen geschmückt. Aul' der rechts ist dieZahl 20, in Beziehung auf die 20 überwundenen feindlichen Batail-lone, auf der linken aber die Zahl 07, als Erinnerung an die 67 er-oberten feindlichen Fahnen, unten am Wappenschilde sind verschie-dene Armaturen und Trophäen dargestellt, und diese mit einem klei-nen goldenen römischen .Schilde belegt, auf welchem der Römer Mar-cus Curtius in vollständiger Rüstung dargestellt ist; über ihm liest mandie Worte: „Dulce est pro patria mori." M. s. Wappenbuch der preuss.Monarchie, I. .S. 40.
Gcttkanilt, Herr von.
Ein in Prenssen um das Jahr 1734 gebo'rner v. G. wurde am 24.Mai ISOi Chef des Ilusarenregiments No. I. und Generalmajor. Erhatte sich im Gefecht bei Grawincki in Polen im Jahre 1704 als Ma-jor in dem Husarenregimejit v. Goecking, später v. Suter, den Ver-dienstordert erworben, und starb im Pensionsstande im Jahre 1808.—Der gedachte General führte im blauen Schilde eine silberne Leiterund auf dem Helme zwischen zwei Adlerüügeln einen Arm, der einenSäbel schwenkte.
G cii der, die Freiherren von.
Aus der alten Familie Geuder, die aus Böhmen abstammt und sichvon dort nach Franken und Schwaben gewendet hat, haben einigeMitglieder in der Armee gedient. Ein Mitglied der Linie Geuder vonRabenstein in Franken wird noch in der neuesten Liste der preuss.Kammerherren (Staatshandbuch 1835 S. 8), als im Jahre 1787 zu die-ser Würde gelangt, angeführt. Diese Linie des vornehmen Geschlechtsder Geuder hat durch Kaiser Leopolds I. Bewilligung (vom 7. Mai1693) den Namen der Rabensteiner von Delau angenommen. PhilippKurl, anhaltscher Geh. Rath, war der Erste, der ihn führte. Das Geu-dersche Stammwappen zeigt im blauen Felde ein auf die Spitze ge-stelltes Dreieck, an jeder Spitze ist ein Stern angebracht. Die Ra-bensteiner Linie hat diesem Bilde drei geharnischte Beine im rothenFelde hinzugefügt, und dieselben in Form eines Dreiecks gelegt. Die-ses quadrirte, im lsten und 4ten die Dreiecke, im 2ten und 3ten diegeharnischten Beine vorstellende Schild ist mit zwei Helmen bedeckt,der zur rechten Hand trägt das Gendersche Dreieck mit den Sternen,der linker Hand zwei roth und weisse Flügel.
G cus;tu, die Herren von.
Die v. Geusau gehören zu den älteren sächsischen und thüringi-schen Geschlechtern. Wenn dieselben auch nicht, so viel uns bekanntist, in den diesseitigen Landen begütert gewesen sind, so kommt der