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2 (1842) E - H
Entstehung
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Georgier Gerber.

ben sich jedoch auch Zweige nach Vor-Pommern gewendet, wo diesealtadelige Familie, deren gleichnamiges Stammhaus bei Friedland inMecklenburg liegt, nocli heute im Kreise Demmiji ansehnliche Güter,wie Brook, Buchholz, Biissow u. s. w., besitzt. Namentlich ist Karlv. G., gegenwärtig unter der Vormundschaft seiner Mutter, einer ge-bornen v. Arnim, Besitzer dieser Güter. Kin Obrist v. G. erhielt imJahre 1789 das vacante Regiment v. Kalkstein in Brieg. Er wurde am11. August 1790 Generalmajor, und 1793 trat er in den Pensionsstand.Im Jahre 1804 stand Fried, von Genzkow als Geheimer Justizrath undDirector beim -westpreuss. Hofgerichte zu Blomberg. Aus dem 1 lauseBrook bei Anclam war der Lieutenant und Adjutant des Kürassierre-giments v. Biinting, v. Genzkow. Das Wappen dieses Geschlechtsstellt im silbernen Schilde einen abgehauenen Eichstamm dar, an demsich drei grüne Blätter belinden. Den gekrönten Turnierhelm schmü-cken drei weisse«Straussfedern. v. Meding beschreibt es, 1. No. 263.Matthias von Behr (Ilist. Megap.) und Beruh. Latomus in der Be-schreibung des Adels im Lande Stargard; Gauho, 1. Th. S. 4tj7. 73,und v. Hellbach, 1. Bd. S. 41516, geben mehr oder minder ausführ-liche Nachrichten über die von Genzkow.

Georgier, die Herren von.

M. s. den Artikel St. Andrie.

Gcraltowski, die Herren von.

Ein uraltes Rittergeschlecht t. das zur Zeit des Königs Jageionnach Polen gekommen, früher aber in Deutschland schon begütertwar. Es zählt viele Castelane und Generale in seiner Stammreihe,die aber noch unter seinen alten Namen Saszov und Orla vorkommen.In Schlesien nannten sie sich nach ihrem zuerst erworbenen Besitz-thuine, dem im Fürstenthume Oppeln gelegenen Dorfe Geraltowitz(eigentlich Giraltowitz, jetzt den Zawadzkys gehörig), nach Andern wares das gleichnamige Dorf bei Cosel (jetzt Denen v. Grave gehörig).Dem Wappen nach sind sie mit den Jastrzembiec von gleichem Abkom-men, da sie, wie diese, im blauen Schilde ein weisses, die Spitzen indie Höhe kehrendes Hufeisen und in demselben ein rothes "Kreuz füh-ren; auch der Helmschmuck ist hier, wie dort, ein weisser Adler mitausgebreiteten Flügeln. Okolski, T. III. p. 94. Sinnpius, I. B. S. 389und II. S. 638.

Gerber, die Herren von.

Eine in Niederschlesien angesessene adelige Familie, welcher dasGut Heinzendorf bei Guhrau gehört. Der gegenwärtige Besitzer istder Hauptmann v. G., der früher in dein Regiment von Grevenitz inGlogau, zuletzt in dem 11. Infanterie-Regiment stand und 1870 sei-nen Abschied nahm. Ein vor uns liegendes Wappen einer Familiev \ zeigt im gespaltenen Schilde rechts ein Meerfräulein, das einenRing hält, links hält eine aus den Wolken kommende Hand einen An-ker , und darunter sind drei Lilien sichtbar.