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2 (1842) E - H
Entstehung
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Gclbhorn Geldern.

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Nachkommen. Das ursprüngliche Wappen Derer v. Geist zeigt im LianenSchilde eine auf grünem Hügel stehende Taube mit ausgebreitetenFlügeln- Dasselbe Bild wiederholte sich auf dem Helme. Dieses Wap-pen giebt Siebmacher, I. S. 121. Nachrichten über das GeschlechtGeist und Hagen giebt Gauhe, I. S. 403. Sinapius, 11. S. 91.

Gelbliorn, die Herren von.

Ein in früheren Zeiten in Schlesien vorkommendes adeliges Ge-schlecht, das im weissen Schilde einen rothen Balken mit drei gold-beschlagenen Jagdhörnern führte. Auf dem Helme standen zwei der-gleichen nach einander gekehrte Jagdhörner. Die Helmdeckcn warenweiss und golden. M. s. Sinap., 1. S. 3S(j. Siebmacher giebt 1. S. 65ein Gellhornsches Wappen mit der Ueberschril't: v. Gelbhorn.

Geldern, die Grafen nntl Freiherren von.

1) Die Grafen von Geldern waren anfanglich Landvoigte, aberschon damals mit Gewalt und Ansehen ausgestattet. Zuerst kommtals solcher Wichavd oder Richard de Pont vor, der 910 gestorben seinsoll. Ihm folgte sein Sohn Gerlach I., und diesem Gottfried undWichard II., der Letztere war mit einer Grälin v. Zütphen vermählt;er starb 973. Aus dieser Ehe war Meijimjotz oder Mcnyosum , ersterGraf von Geldern; er hatte eines Herzogs Tochter zur Gemahlin,doch ist es nicht erwiesen, ob er seinen Stamm fortgepflanzt hat. Nachmehreren Autoren hatte er Mos eine Tochter, Adelheid , die Aebtissinzu Willich wurde. Sein Nachfolger Wichini / war der Vater Wilhelms,des zu Kaiser Heinrich IV. Zeiten berühmten Bischofs. Sein andererSohn wurde unter dem Namen Wichard III. Graf von Geldern; erverschwindet um das Jahr 1001, ohne dass es ganz klar ist, ob durchResignation oder den Tod. Seine Tochter Adelheid brachte Gehlernihrem Gemahl, dem Grafen Otto von Nassau, zu, der sich von 10(j4an Graf v. Geldern schrieb. Nach dem Tode seiner Gemahlin verbander sich mit Sophie, Erbtochter des Grafen v. Zütphen, und sein mitAdelheid v. Geldern erzeugter Sohn, Gerhard, wurde der erste Grafv. Geldern und Zütphen; er starb 1131. Dessen Sohn, Heinrich, ver-mählte sich mit einer Tochter des Grafen Gottfried v. Bouillon, dieihm einen Theil der Velau zubrachte. Aus dieser Ehe wurde Ger-hard II. geboren, der ohne Kinder starb. Sein Bruder, Otto, erbtoGeldern und Zütphen, und erwarb dazu noch die Keichsvoigtei Nim-wegen. Er machte aus Geldern einen besondern Staat, und starb1202. Gerhard III. erbaute Ruremonde. Mit Margarethä, des Her-zogs Heinrich IV. von Brabant Tochter, erzeugte er Otto den Lah-men , der wieder mehrere Städte erbaute, wie Arnheim, Hardewick,Gocken, Bomel und Wageningen. Er erhielt vom Kaiser Wilhelm dasQuartier oder Reich Nimwegen zum Lehn. Sein Bruder Heinrich,Bischof zu Lüttich, wurde 1282 ermordet. In der Regierung folgteihm Rainold I. oder der Streitbare. Kaiser Rudolph belohnte ihn mitder Oster und \\ estergoe (Ostfriesland) und dem Lande Cuylenburg.Kaiser Albrecht I. bestätigte ihn im Besitze von Ostfriesland und inder Lehnsherrlichkeit Büren und MUhlendonk, und von Kaiser Hein-rich wurde ihm im Jahre 1310 das Privilegium gegeben, dass seinenAussprüchen keine Appellation entgegen zu setzen sei, selbst nicht andes Kaisers Thron. Das Stift Utrecht belehnte ihn mit der Veluwe (Ve-lau). Trotz allen diesen Erwerbungen und Gerechtsamen starb Rai-