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2 (1842) E - H
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Geist von Hagen.

den Namen und das Wappen jenes Geschlechtes an. Zu den berühm-testen Mitgliedern der Familie gehört in der Gegenwart der kaiserl.russische Generallieutenant und Generaladjutant, Baron v. G., Bitterdes preuss. rothen Adler- und des Militair-Verdienstordens. ZurZeit der Aufhebung des Fräuleinstiftes zu Schildesche in Westphalenbefand sicli ein Fräulein v. G. als Capitularin darin. Das Wappen derHerren v. Geismar zeigt im silbernen Felde einen nach der linkenSeite aufspringenden Hirsch, und auf dem gekrönten Helme einen ab-gekürzten Greif.

Geist von Hagen, die Grafen nnd Herren.

Diese Familie zerfiel in zwei Aeste, von denen der eine Geistvon Ilai/en , der andere aber llatjen , genannt von Geist, oder Hagensonst Geist genannt, hiess und geschrieben ward. Soviel ist bei al-lem Zweifel und trotz des Dunkels, welches in der früheren Geschichtedieses Geschlechtes angetroffen wird, gewiss, dass Geist der ursprüng-liche, Hagen der später angenommene Name ist. Muthmasslich hateine Familie Namens Geist nach dem Erlöschen eines Hauses des Ge-sohlechtes v. Hagen, die Güter und den Namen Hagen überkommen.Der Erste dieses Namens, Göttlich von Hagen, genannt von Geist, soll1595 zu Hanshagen im Mecklenburgschen geboren gewesen sein, erist als dänischer Geheimerrath und Bevollmächtigter in der freienStadt Bremen im Jahre 1058 gestorben. Bernhard v. Id., gen. v. G.,war königl. dänischer Gesandter am oldenburgschen Hofe flOfl).Bernhard Lewin v. II., genannt v. G., starb als kursächsischer undkönigl. polnischer Geheimerrath und Abgesandter auf dem Wahltagezu Frankfurt a. M. Moritz v. Id., genannt v. G., war Dömdechantvon Havelberg. Die beiden zuerst genannten Diplomaten waren auchals gelehrte Männer und Schriftsteller bekannt. Ein Ast des Stammeswendete sich in das Mansfeldische, ein anderer in die Pfalz, und vonda kam ein Zweig nach Schlesien. Dort starb 1670 Christian Franzvon H., genannt v. G., kurbrandenburgscher Geh. Katli, Domherr zuHalberstadt, Herr auf Grüningen u.s.w. Nach Schlesien kam imJahre 1701 Erasmus Ulrich, Graf v. Geist und Hagen, kurpfälzischerGeheimerrath; er vermählte sicli mit Benale Beate v. Nowagk, derErbtochter eines reichen Hauses, mit ihr erhielt er die HerrschaftFreihan. Sie starb kurze Zeit nach der Vermählung, und der GrafGeist verband sich zum zweiten Male mit Hedwig Charlotte, Grälinv. Almeslö. Audi aus dieser Ehe sind keine Kinder geboren worden.Nach des Grafen Geist Tode vermählte sich seine zweite Gemahlinmit einem Grafen v. Stratmann. Auf diese Weise verschwand dieseFamilie wieder aus Schlesien so schnell, als sie dort erschienen war.Ein Freiherr v. Hagen, sonst Geist genannt, königl. Geh. Rath, starbin den letzten Regierungsjahren Friedrichs II. Dieser Monarch er-theilte dem Hans Heinrich Arnold von Beeren auf Gross- und Klein-Beeren bei Berlin die Erlaubniss, das Wappen der Freih. v. Hagen,sonst Geist genannt, zu führen und den Namen Geist v. Beeren an-zunehmen: aber auch dieser starb am 16. Dec. 181'.' kinderlos, und so-mit ist der Name und das Geschlecht Derer v. Geist bei uns gänzlicherloschen. Nocli dürfen wir nicht vergessen, des tapfern Karl Ferdi-nand v. II., sonst G. genannt, zu erwähnen. Er gehörte der mans-feldischen Linie an, gelangte im Jahre 1757 zur Würde eines königl.preuss. Generalmajors und Chefs eines Infanterie-Regiments. Am 14.Octbr. 1758 wurde er bei dem Ueberfalle von Hochkirch schwer ver-wundet und starb einige Zeit darauf, 48 Jahre alt, ohne männliche