Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
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Gaugreben

Gauvain.

am 21. Septbr. 1823. Der ihm in dem Pantheon des prenss. Heeres,Dd. I. S. 224, gewidmete Artikel schliesst mit folgenden Worten:Krverband in den verschiedenen Wirkungskreisen mit der strengen Er-füllung seiner Pflichten die reinste Menschenfreundlichkeit, und dieseEigenschaften erfüllten alle Herzen mit Hochachtung für ihn." EinSohn des Generals ist in neuerer Zeit als Dichter und belletristischerSchriftsteller rühmlich bekannt geworden. Die v. Gaudi führen im sil-bernen Schilde drei auf grünem Käsen wachsende goldene Kornähren,und der Helm trägt einen geharnischten Arm, der ein Schwerdt miteiserner Klinge und goldenem Grille schwingt.

Gangreifen, die Herren von.

Dieses uralte hessische und westphälische Geschlecht gehörte schonseit langen Zeiten zu dem Herrenstande, und besass die GrafschaftGrimberg und das Schloss Godelsheim in Hessen. Nach dem Letzte-ren schreibt sich auch eine Linie Gaugreben - Godelsheim. MehrereMitglieder dieser Familie haben im prenss. Dienste gestanden, nament-lich ein Capilain v. Gaugreben, der früher bei dem Kegiinente v.Mal-schitzky in Krieg stand und dem Generalquartiermeisterstabe zugetheiltwar. In der Gegenwart finden wir diesen Namen nicht mehr in denListen der Administration und der Armee. Die v. Gaugreben füh-ren ein der Länge nach in weiss und schwarz achtmal getheiltes Schild,und auf dem Helme zwei eben so gestreifte Adlerfliigel.

Ganlticr, Herr von.

Aus dieser der französischen Colonie angehörigen Familie war dergeh. Legationsrath v. Gaultier, beim französischen Oberdirectoriuin(Conseil franeais), er war auch Mitglied des franz. Oherconsistoriumund einer der Directoren der Chambre du Sol pour Line. Ein altesWappen dieser Familie giebt Hasse, es ist ein silbernes Schild von ei-nem blauen , von der rechten obern zur linken untern Ecke laufendenBalken durchzogen.

Gauvain, die Hcncn von.

Eine adelige Familie aus Frankreich, die zur Zeit der Keligions-bedriiekuugen in das Brandenburgische eingewandert ist. Viele Mit-glieder von ihr haben in der Armee gedient. Zwei Brüder v. Gauvainstanden in dem Kegiinente Prinz Ferdinand von Prensson zu Kuppin.Der ältere war zuletzt Capitain im 24. Infanterie-Kegiinente und istgegenwärtig pensionirter Major; er hat sich im Gefechte bei Lu-ckau das eiserne Kreuz erworben. Ein dritter v. G. stand bis zumJahre 1800 in dem Leib-Kürassier-Regiment, und war 1S19 Majorund Kreis-Brigadier bei der Gensdarmerie; später trat er in den Ci-vildienst über und wurde im Jahre 1821 Steuerrath und Ober-Zollin-spector in Langensalza. Noch in der Gegenwart stehen mehrore Subal-ternolliziere dieses Namens in der Armee. Die Herren v. G. füh-ren in einem runden blauen Schilde drei in einen Triangel gelegteSterne und zwischen denselben ein rothes Dreieck in Form eines obenspitzigen dreieckigen Hutes.