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2 (1842) E - H
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Fiirstenberg.

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das alte Geschlecht der Fürst und Knpferberg. Sie führten einquadrirtes Schild. Die weissen Felder 1 und 4 zeigten zwei rothel'fälde (duo pali ruhri in parma argentea), die Felder 2 und 3 warenin blau und gelb getheilt, darin ein Wolf, der einen gefiederten Pfeilzerbricht. Der Wolf steht eben so auf dem gekrönten Helme. Sieh-inacher giebt dieses Wappen, V. S. 71. Sinapius theilt Nachrichtenüber dieses Geschlecht, i. S. 375, und II. S. 333 u. 632, mit. Klap-roth a. a. O. S. 441. Gaulie, S. 440.

Fürstenberg, die Fürsten oder Landgrafen und dieFreiherren von.

1) Die Fürsten und Landgrafen v. F. gehören hierher wegen desBesitzthuines, das der unten näher erwähnte Landgraf Joseph in Schle-sien durch seine Gemahlin Charlotte, Gräfin v. Schlahrendorf, erworbenhat. Dieses fürstliche Hans gehört zu den Nachkommen der altenGrafen V.Urach, und den Namen führt es seit der Mitte des 13. Jahr-hunderts von dem Schlosse Fiirstenberg im Schwarzwalde. Friedrich III.,Graf v. Fiirstenberg, hatte die Erbtochter des reichen Grafen v. Hei-ligenberg und Werdenberg geheirathet, und seine Söhne wurden dieStifter zweier Hauptäste. Christoph I. gründete die Linie Fiirstenberg-Kinzingthal, und Joachim die Fiirstenberg-Heiligenberg. Die letzteregelangte mit Graf Hermann Egon , am 12. Mai 1664, in den Reiclis-fiirstenstand, und am 6. September 1667 erhielt sie eine Virilstimmeim Reichsfiirstenrathe. Sie erlosch aber am 10. October 1716 mit demkursächsischen Statthalter Egon Franz , Fürsten v. F.-Heiligenberg'.Die ältere oder Kinzingthaler Linie zerfiel später in die Häuser Mös-kirchen und Stülingen. Der Stifter des ersteren Hauses, JVratislav IL,hatte mit seiner Gemahlin, einer Gräfin v. Mösltirchen und Gundelfin-gen, ansehnliche Herrschaften erworben. Seine Linie wurde am 9.Novbr. 1716 in den Reichsfürstenstand erhoben, erlosch aber schonwieder mit dem Fürsten Karl Friedrich am 7. Septbr. 1744. Das HausF.-Stiilingen, der jüngere Hauptast der Kinzingthaler Stammlinie, ver-ehrt in dem Grafen Friedrich Rudolph v. F. seinen Stifter. Er hattemit seiner Gemahlin, des Grafen v. Pappenheim und Landgrafen v.Stülingen Tochter, die Landgrafschaft Stülingen und andere Herrschaf-ten erworben. Die Söhne des Landgrafen Prosper Ferdinand v. F.-Stülingen, Joseph Wilhelm und Ludwig August Egon, begründeten dieheute blühenden beiden Linien, nämlich die fürstliche oder ältere, unddie landgrälliche oder jüngere Speciallinie. Zu dieser letzteren gehörtder oben erwähnte Landgraf Joseph v. F. Sie wird auch die öster-reichisch-mährische Subsidiallinie genannt. Von ihr hatte der Land-graf Friedrich Joseph v. F., ein jüngerer Bruder des Hauses und Erb-herr auf Taikowitz in Mähren, mit seiner ersten Gemahlin, einer Gräfinv. Schallenberg, einen Sohn und zwei Töchter. Die älteste der letz-teren, Constanze, war an den Grafen v. Chorinsky aufWesely, kaiserl.österreichischen Obersten, vermählt, die jüngere, Friederike, ist die Ge-mahlin des kaiserl. österreichischen Feldmarschallieutenant, PrinzenGustav v. Hohenlohe-Langenberg.

Joseph Friedrich Franz de Paula, geboren am 4. Decbr. 1777, istk. k. Kämmerer, Geheimerrath und Oberstküchenmeister, Ritter desrolhen Adlerordens u. s. w. Er besitzt durch seine Gemahlin Char-lotte, Gräfin v. Schlahrendorf, die Tochter des verstorbenen Erb-Ober-Baudirectors, Grafen Friedrich Wilhelm Ludwig v. Schlahrendorf, undeine Enkelin des berühmten Staatsministers dieses Namens, die Güter