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Fritsclicn — Frobelwitz.
zig. — Aus dem freiherrliclien Geschleclite war der Rittmeister Frei-herr v. Fritsch im Kiirassierregiment v. Quitzow, er starh im Jahre1818 als Major im 6. Kürassierregiment. — Das Wappen der schle-sichen v. Fritsch ist gespalten. Im vordem silbernen Felde ist ein ge-hörnter goldener Mond, in der hintern rotlien Iliilfte eine Zange innatürlicher Farbe, dargestellt. Auf dem gekrönten Helme ein mit derZange bezeichneter Adlerllügel. Die Helmdecken weiss und rotli.
Fritsclicn (Fritzen), die Herren von.
Der Kurfürst Friedrich Wilhelm der Grosse ertheilte dem JohannChristian von Fritschen, dessen Vater Johann Fritschen, am 11. April1665 vom Kaiser Leopold I. in den Adelstand erhoben worden war,am 18. Juni 1686 ein Anerkennungsdiplom. — Ein Nachkomme dersel-ben war der Major v. F. in dem Infanterie-Regiment v. Grawert zuGlaz, der 1806 in der Schlacht bei Auerstedt tiel. Er war mit einerGrätin v. Nostitz vermählt, aus welcher Ehe mehrere Kinder lebten. —Friedrich v. F'., der später Unterfürster zu Wasze-Spind, im Regie-rungsbezirke Gumbinnen war, hat sich im Jahre 1807 im Laufe derVerteidigung von Colberg das Militair- Ehrenzeichen erworben.
Fritze, Herr von.
Ein Major v. Fritze war im Jahre 1806 Platzmajor in Glaz, undstarb 1808 im Pensionsstande.
Frobel, die Herren von.
1) Es wurden am 16. Nov. 1656 die Brüder Heinrich und Frie-drich Frobel in den böhmischen Adelstand erhoben, und im Jahre 1700ward diese Erhebung auf den Johann Friedrich Frobel ausgedehnt.Diese Familie hat mehrere Güter in Schlesien besessen. Johann Karlv. Frobel, Marschcommissarius und Kreisdeputirter des Liegnitzer Krei-ses , besass Hausse bei Neumarkt. Karl v. Frobel besitzt Scheibe undBeinlichgut, ganz in der Nähe der Festung Glaz gelegen. — 2) Ineinem alten, meist schlesischen Wappenbuche iindet sich das Wappeneiner v. Frobelnschen Familie, die im vorigen Jahrhunderte das GutZossen im Fürstenthume Jägerndorf besass. Es geht in dem Schildevom rechten Winkel eine Strasse herab, die mit drei goldenen Lilienbelegt ist. Das Schild ist oben blau, unten schwarz. Auf dem Helmestehen zwei nebeneinander gefügte blaue und schwarze Adlerllügel mitder Strasse und den Lilien belegt. Die Helmdecken sind vorn gelbund schwarz, hinten blau und weiss.
Frobelwitz, die Herren von.
Ein alfadeliges, schlesisches Geschlecht, das in den Fürstenthü-mern Breslau und Oels begütert war. Sein Stammhaus war Krumpachbei Stroppen (später Denen v. Lütwitz gehörig). Andere bezeichnendas Dorf Frobelwitz zwischen Nenmarkt und Breslau, gegenwärtig einePoststation , als den Stammsitz dieses Geschlechtes. Ursprünglich sollaber Polen die Heimath desselben gewesen sein, wo sie v. Frntzki ge-nannt wurden. Einige Mitglieder der Familie v. F. bedienten sichauch noch später des Beinamens Frutzki, andere aber schrieben sich