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2 (1842) E - H
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Fricben Frieilcnsburg.

F rieben, die Herren von.

Der Lieutenant Georg Heinrich Frieben und dessen Bruders Solide,Ludwig und Johann Gottfried F. wurden im Jahre 1753 den 2S. Au-gust geadelt. Ein Major und ein Capitain y. F. standen in demKegimente von Wichel in Königsberg. Der Erstere ist als pensionir-ter Obrist und Commandern- des -I. Garnisonbataillons im Jahre 1820gestorben, der Letztere trat im Jahre 1808 als Major aus dem activenDienste und ist gegenwärtig Postmeister zu Insterburg.

Friedeberg (Friedberg), die Freiherren undHerren von.

Der Stammherr dieser im 17. Jahrhunderte in Schlesien vorkom-menden Familie war Johannes Ignaz Melzer, Oberliscal im llerzog-tluime Schlesien, kais. Amtsrath u. s. w., der 11111 das Jahr 1700 in denFreiherrenstand, mit dem Zunamen von Friedeberg, erhoben wurde.Seine Nachkommen besassen das Gut Merzdorf in der Slandesherr-schaft Militsch. Eine adelige Familie dieses Namens gehört derSchweiz an; sie führt im goldenen Schilde drei griine Bügel: aufdenselben steht eine gethürmte Mauer unter drei aufgehenden Ster-nen. Auf dem Helme steht das verkürzte Bild einer Frau , mit (lie-genden Haaren und in jeder Hand ein goldenes Fähnlein haltend.Die Decken golden und schwarz. M. s. Heitel, Silesiogr. Ken. C. VIII.Sinapius, IL Th. S. 332.

Fried onberg, die Herren von.

Ein adeliges, jetzt, wie es scheint, ausgegangenes Geschlecht inSchlesien. Sein Stammhaus ist das im Miinsterbergsclien liegende DorfAlgersdorf oder Alsdorf. Anton Ocxcl von Friedenberg war in denersten Decennien des 18. Jahrhunderts Domherr zu St. Johann in Bres-lau. Anton Johann v. F. war 1720 bei Schweidnitz begütert undmit Einer von Kottulinski vermählt. Fast ganz gleich ist das Wap-pen dieses erloschenen Geschlechts mit dem der Kottulinski. Es istein rubinfarbiges Schild, in dem ein silberner Greifenfuss und ein sil-bernes Haupt dargestellt ist. Das letztere ist mit drei rothen Kosenbelegt. Der Helm ist frei und ollen, und mit einer goldenen Kronegeschmückt, auf welcher drei weisse Straussfedern angebracht sind.

Frieilcnsburg, die Herren von.

Zwei Brüder v. Friedensburg standen im Jahre 1800 in der preuss.Armee, der Aeltere, Karl v. F., in dem Regiment v. Larisch zu Ber-lin. Er war 1827 Öbristlieutenant des 23. Infanterie-Regiments, undtrat als Obrist mit Pension aus dem activen Dienste, lebt gegenwär-tig zu Neisse, und ist Ritter des eisernen Kreuzes 2. Classe (erworbenbei Hagelsberg). Der Jüngere stand bei dein Regiment Graf vonTauentzien, und namentlich bei dem Grenadier-Bataillon v. Herwardin Erlangen. Er nahm im Jahre 1808 seine Entlassung, mit der Kr-laubniss, in fremde Dienste zu gehen, und starb in-, Jahre 1813 alskünigl. würtemberg. Major. Von drei Schwestern leben Charlotte undSophie v. F. unvermählt, die dritte starb als verwittwete Majorin vonVoss am 10. Juni 1836.