Freysleben — Friderici.
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schwarzen Felde aber drei gelbe aufgerichtete, neben einander stehendeGarben dargestellt. Auf dein gekrönten Helme waren zwei Adlerflü-gel, wovon der vordere oben gelb und unten schwarz, der hintere obenweiss und unten roth war, und zwischen denselben ein geharnischterMann mit einem blossen Schwerte abgebildet. Die vorderen Helm-decken waren gelb und schwarz, die hinteren weiss und roth. Sieb-macher giebt dieses Wappen V. S. 71. Nachrichten über diese Fa-milie findet man in Sinapius, I. S. 373, und 11. S. 629. Gauhe, II.S. 300 u. f.
Frey sieben, die Herren von.
Dieses Geschlecht, welches ursprünglich Franken angehört, sichaber zum Theil nach Niederöstreich, zum Theil nach Sachsen undPreussen wendete, erhielt im Jahre 1511 vom Kaiser Maximilian I. einneues Anerkennungspatent seines alten Adels, und am 25. Septbr. 1640wurde es unter den Kitterstand von Niederostreich aufgenommen. InOestreich ist es ausgestorben (Wissgrill, Iii. S. 95). Von der sächsi-schen Linie war der Obristlientenant v. Freysleben im 3. Musquetier-Bataillon des Regiments v. Schöning in Preussen. Er starb im Jahre1807. Ein Sohn von ihm ist der Obristlieutenant v. F., Commandern -eines Landwehr-Bataillons zu Tliorn. — Sie führen im quadrirtenSchilde im lsten und 4ten rothen Quartiere drei silberne Balken, iin2ten und 3ten silbernen Quartiere einen goldenen, nach der rechtenSeite gewendeten Greif. Auf dem Helme liegt ein roth und weisserBund; aus demselben wächst ein goldener Greif, der einen Scepter,auf dessen Spitze ein Stern liegt, in den Krallen hält. Die Deckenund das Laubwerk sind rechts golden und schwarz, links weiss undroth. Siebmacher, III. S. 96.
Fricken, die Herren von.
In Westphalen ist eine adelige Familie v. Flicken einheimisch,zu Beelen, im Kreise Warendorf, lebt der Bürgermeister v. Fricken,und ein Lieutenant v. F. ist ihm beigeordnet. — Johann Georg Frickv. Frickenburg wurde im Jahre 17ü2 von der Kaiserin Maria There-sia in den Adelstand erhoben. — Fricken von Frickhatisen ist derName einer erloschenen adeligen Familie im ehemaligen fränkischenHilter - Canton Steigerwald.
Friderici, die Herren von.
König Friedrich IL, Augenzeuge der Tapferkeit, welche der Lieu-tenant des damals v. Bronikowskischen Husaren-Regiments (No. 1, zu-letzt v. Gettkant), Chrislinn Friderici, in der Schlacht bei Chotusitzam 20. Octbr. 1742 bewiesen hatte, erhob denselben in den Adel-stand. — Ein Sohn desselben, der Obrist v. F., in dem Dragoner-Regiment v. Voss, wurde im Jahre 1810 in den Pensionsstand ver-setzt und starb im Jahre 1825. Er war mit einer v. Steinmann ver-mählt, und mehrere Söhne aus dieser Ehe dienen gegenwärtig in derArmee. M. s. auch die Art. v. Manstein und v. Steinmann.
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