Franck — Franke.
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Franck, die Herren von.
Kaiser Leopold I. erhob im Jahre 1679 den Tobias Franck ausLiegnitz nacli 20jährigen treuen Kriegsdiensten mit dem BeinamenFranckenburg in den Adelstand. Kr starb am 17. December 1666 alsConsul und Obristwachtmeister, auch hatte er die Stelle eines Depu-tates ad Publica versehen. Von zwei Frauen (die erste Elisabeth v.Wieghorst, die zweite eine v. Wolf) hat er mehrere Söhne und Töch-ter hinterlassen. Die ersteren sind sämmtlich, ohne Nachkommenmännlichen Stammes zu hinterlassen, verstorben. Diese neue und baldwieder erloschene adelige Familie führte im rothen Schilde einen auf-springenden goldenen Löwen, der in der rechten Vorderpranke einSchwert hielt. Auf dem gekrönten Helme war der Löwe verkürzt dar-gestellt. Die Helmdecken rotli und gelb.
Francke-Giesshach, die Herren von.
Dieses adelige Geschlecht war im 16ton und 17ten Jahrhundertein Schlesien ansässig. Es war aus dem sächsischen Erzgebirge in jeneProvinz gekommen. — Valentin Francke von Giessbach besass umdas Jahr 1600 mehrere Güter im Miinsterbergschen, namentlich Kau-bitz, Nobsch'ütz und Belmsdorf. Nach Conradi Sil. Tog. starb er am28. April des Jahres 1616 zu Franckenstein. Mit ihm scheint dieseFamilie in Schlesien auch wieder verschwunden zu sein.
Franeois, die Herren von.
Diesen Namen führen drei notable Geschlechter in der Schweiz.Eines derselben gehört zu den Patriziern von Lausanne; das zweitegehört der Stadt Genfan; das dritte stammt aus dem französischenTheile des Canton Bern, und namentlich aus der Stadt Porrentrut oderPruntrut. Die beiden ersteren Geschlechter gehören der evangelischen,das letzte aber der katholischen Religion an. — Es haben zu ver-schiedenen Zeiten Offiziere dieses Namens im prenss. Heere gedient,ohne dass wir zu entscheiden vermögen, welcher der drei angegebe-nen Familien sie angehörten oder angehören. In der Gegenwart istein Christ v. Francois Commandeur des 37. Infanterie-Regiments, undzwei Subaltern-Offiziere dieses Namens dienen ebenfalls in der prenss.Armee, der eine im 13. Infanterie - Kegimente zu Münster, der andereim 5. Husaren-Regimente zu Stolpe. — Der erwähnte Obrist v. F.ist mit einer v. Brandt vermählt. — Ein vor uns liegendes Wappendes Lausanner Geschlechts v. F. zeigt im rothen Schilde einen silber-nen halben Mond, die Hürner nach oben gekehrt, zwischen zwei sil-bernen Querbalken. Auf dem oifenen Turnierhelme sind drei Strauss-federn dargestellt, von welchen zwei roth und eine weiss ist. Helin-decken roth und silbern. M. s. auch L. Levade, dict. hist. etc. duCant. de Vaud. p. 130.
Franke, die Herren von.
Der Gutsbesitzer Gottlieb Heinrich Franke auf Rückersdorf beiSprottau wurde bei der Huldigung in Breslau, am 6. Juli 1798, nobi-litirt. Die Kinder seines Sohnes, Göttlich Friedrich, besitzen gegen-wärtig das Gut Rückersdorf.