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2 (1842) E - H
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Fouque.

Leibgarde zu Potsdam ein, und starb am 15. Octbr. 1805 als Majorund Coinmandeur des Gardegrenadierbataillons im 1. Bataillon Garde.Aus seiner Ehe mit .Jnhrtnne Philippine Büttner hinterliess er fünf Söhneund drei Töchter. Von Krsteren blieb der zweite, Wilhelm Ernst LouisFerdinand, Freiherr v. F., in der Schlacht bei Gross-Görschen am 2.Mai 1813 als Port d'epee-Fähnrich im 1. westpreuss. Infanterieregi-ment. Der älteste ist Hauptmann im 25. Infanterieregiment und hatmehrere Kinder; der dritte, August Alexander Wilhelm, Freiherr v. F.,ist Hauptmann im 18. Infanterieregiment, und Wittrver von Christine,Freyin v. Dyherrn; der vierte, Karl Philipp Alexander, Freiherr v. F.,ist Hauptmann und aggregirt dem 37. Infanterieregiment. Er ist Witt-wer von Karoline Marie Sophie v. Kathen , und hat mehrere Kinderaus dieser Ehe; der jüngste, Karl Albert Magnus, Freiherr v. F., istHauptmann im grossen Generalstabe und mit Charlotte Henriette v.Wrochein vermählt.1 Von dem im Mecklenburgischen lebenden Zweigesteht im preuss. Dienste Karl Gottfried Friedrich Peter, Baron v. Forst-ner, Major und Commandeur des II. Husarenregiments. Er istvermählt mit Johanna Friederike v. Genzkow, und es sind aus dieserEhe mehrere Kinder vorhanden. Der oben erwähnte Kart Albert Ma-gnus v. Forstner ist als Mathematiker und Schriftsteller in diesemgrossen Felde der Wissenschaft rühmlichst bekannt. Nachrichtenüber dieses alte Geschlecht iindet man in dem 1727 zu Passau heraus-gekommenen Werke des Baron v. Hoheneck, worin er die Ständedes Erzherzogthums Oesterreich im Lande ob der Ens ausführlich be-schrieben, pag. 380 388. Ferner Johann Böckler erwähnt in seinemWerke, 3. Fol. p. 475, des Alters der Familie. Universal-Lexicon zuHalle und Leipzig, 1735. 9. Bd. S. 1530 u. 1531, Patriotisches Ar-chiv für Deutschland. Frankfurt n. Leipzig, 1786. 4. Bd. S. 109162.v. Hellbach, I. S. 374. Siebmacher giebt das Wappen der Familie v. F.,V. S. 49. Es ist quadrirt; das erste Feld ist vierfach quer getheiltin roth, Silber, rotli und Silber, eben so das 4. in schwarz, Gold, schwarzund Gold, das 2. Feld stellt in Gold einen schwarz gekleideten Forst-mann dar, welcher Holz anschlägt, das 3. einen eben solchen goldenenForstmann im schwarzen Felde. Auf dem gekrönten Turnierhelmesteht zwischen zwei Bülfelhörnern, von denen das rechte oben goldenund unten schwarz, das linke aber oben roth und unten silbern ist,wieder ein in Gold gekleideter Forstmann mit der Axt. Die Helm-decken und das Laubwerk sind rechts schwarz und Gold, das links rothund Silber. So beschreibt es auch v. Meding, III, S. 183 u, 227. Wei-gel, Tom. V. Tab. 49.

Fouque (La Motte Fouque), die Freiherren von.

Die Familie La Motte Fouque stammt muthmasslich gleich denmeisten Ritterfamilien der Normandie, aus Norwegen ab. Eine alteSage, die aber auch durch Docuinente, welche jetzt verloren gegan-gen sind, unterstützt gewesen sein soll, führt die Herkunft des Stam-mes auf die alten Grafen von Anjou zurück, was durch die gemein-schaftlichen Wappenfarben himmelblau mit Gold einige Unter-stützung findet, nicht aber durch gemeinschaftliche Wappenbilder. DieLa Motte Fonque führen einen horizontalen Goldbalken im blauenSchilde und darunter eine Goldkugel. Ueber dem Schilde steht dasaltfranzösische Baronsbarett. Diese Wappengestaltung soll sich nachglaubwürdigen, von mehreren Seiten eingegangenen Nachrichten nochheut zu Tage in Stein gehauen über dem Tliore der Trümmerfeste LaMotte Fouque, in der Normandie, beiinden. Der jetzt noch vorhan-