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2 (1842) E - H
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Forell Foresticr.

schöne jetzt gräfl. Yorksche Gut Schleibitz im Kreise Oels. Aus die-sem Hause ist der königl. Kammerherr, Ritter des Johanniterordensund des eisernen Kreuzes II. Classe, v. Forcade zu Breslau. Kr istWittwer von einer v. Poser aus dem Hause Fenke. Ein Bruder vonihm ist der Major und Ritter des eisernen Kreuzes, v. Forcade zuRawitsch.

Foreil, die Herren von.

1) Eigentlich ist der Name dieses Geschlechtes Griset v. Forell,und ehemals Grisett oder Grisetti. Ks stammt ursprünglich aus Savoyen,kam aber später in die Schweiz und besass daselbst verschiedene Rit-tergüter um Freyburg, von welcher Stadt und Republik es seit dem 15.Jahrhunderte das Erbbiirgerrecht besitzt. Sein Stammsitz Forel imCanton Freyburg gelegen, verlor durch die Revolution 1798 seine Ilerr-schaftsrechte, während es dem kleinen Freistaate Staatsräthe, Land-vögte, Schultheisse und Rathsherren gab. Franz Nikolaus v. F.nahm das Maltheserkreuz, wurde nacli sechs Ziigen gegen die Türkenim Jahre 1731 Ritterprofoss und im Jahre 1741 Commandenr einerGaleere, im Jahre 1746 erhielt er die Comthureien zu Sulz, Hassel,Miihlhausen und Colmar, und im Jahre 1753 wurde er Generaleinneh-mer des Ordens. Diese Würde bekleidete er bis zum Jahre 17Ü4 undleistete dem Orden wichtige Dienste durch Wiedererwerbung der Com-thurei W r eissensee (im jetzigen Reg.-Bez. Erfurt), welche seit 123 Jah-ren verpfändet war. Im Jahre 1774 liel ihm durch den Tod des Gross-comthur von Schönau die Grosscomthurei von Brandenburg, und imJahre 1777 die Würde eines Grosspriors von Deutschland zu, indessengelangte er nicht dazu, indem einem Freiherren v. Truchsess vomHeitersheimer Kapitel der Vorzug gegeben wurde. Kr starb im Jahre1786, nachdem er nacheinander Oberhofmeister des Prinzen Xaver vonSachsen, königl. polnischer und kurfiirstt. sächsischer wirklicher Ober-hofinarschall gewesen, die Stelle aber im letzteren Jahre mit dem Cha-rakter als geheimer Cabinetsminister niederlegte. Sein Neffe, Jo-seph Ludwig Bruno v. F., Major im Dienste der Kidgenossenschaft,war ebenfalls Maltheserritter, und im Jahre 1776 zum Coadjutor derComthurei Weissensee ernannt. In neuerer Zeit standen und stehenverschiedene v. F. im preuss. Dienste. In der Magdeburgischen Fü-silierbrigade standen zwei Brüder v. F., der ältere war Adjutant beidem Bataillon Graf v. Wedel. Er wurde im Jahre 1810 als Capitainverabschiedet, und lebte später in Strünkede bei Recklingshausen inWestphalen. Der jüngere Bruder starb im Jahre 1813 als Ollizier derGensdarmerie. Ein dritter v. F. stand im Ingenieurcorps, lind ist imJahre 1810 verabschiedet worden. In der Gegenwart steht ein Ma-jor v. F. bei dem 28. Infanterieregiment in Cöln. Diese Familie führtim silbernen Schilde einen aufrecht stehenden Steinbock. M. s. Leu,Schweizer-Lexicon, IX. S. 243.244. May, Histoire militaire de laSuisse, VIII. p. 484-490. Lutz, Nekrolog der Schweiz, S. 182 184. 2) Der König Friedrich Wilhelm III. von Preussen ertheilte demLandsyndicus Joh. Peter v. F., am 10. Juli 1803 ein Adejsdiplom.

Foresticr, die Herren von.

Ans dieser adeligen französischen Familie, von der auch eine Li-nie in der Schweiz, eine andere in den österreichischen Staaten sichnaturalisirt hat, diente Alexander August v. F. in dem Regimente Köni-