Fiuaucc — Fink.
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Burggrafen zu Ii lieg, Oels und Wulitau. Eine andere Linie schriebsich F. von Märzdorf, und eine dritte Filz und Plolie. Dieses inder Gegenwart nicht mehr in Schlesien vorkommende Geschlecht führtein gespaltenes Schild, dessen Vorderlheil roth, und in demselben einweisses Horn, im weissen Hintertheile aber das Horn roth ist. Aufdem Helme sind die beiden Horner wie im Schilde, das eine weiss,das andere roth, dargestellt. Die Ilelii.decken roth und weiss.
Fi nuncc, de, die Herren.
Bis zum Jahre ISOG waren mehrere Offiziere dieses Namens in derArmee. Einer stand in der 2ten ostpreussischen Füsilierbrigade undstarb im Jahre IS22 als Capitain hei der Landgens'darmerie. Ein an-derer, der in dem Regimente v. Natzmer gestanden hatte, comman-dirte das Landwehrbataillon des 40. Infanterie-Regiments. Er erwarbsich bei Ligny das eiserne Kreuz erster Ciasse, war später Obrist-lieutenant zu Münster, und ist jetzt Regiments-Commandern'. Eindritter v. F., der im Jahre I80G Fähnrich in dem Regimente v. AI-vensleben zu Glaz war, stand im Jahre 1828 als Capitain und Adjutantbei der lOten Division.
Fink, die Herren von.
Mehrere v. Fink haben höhere militairische Würden in der preuss.Armee erlangt. Der bekannteste von ihnen ist Friedrich August v. F.,der Sohn des mecklenburg-strelitzischfen Oberschenken und Jägermei-sters, .Johann Wilhelm v. F., der im J. 1744 aus russischen Dienstenin die König Friedrichs II. als Major und Flügeladjutant trat, und sowohlim zweiten und dritten schlesischen Kriege, wo er ein Grenadier-Ba-taillon führte, so wie im siebenjährigen Kriege als Regimentschef, Ge-neralmajor und später als Generallieutenant grössere Abtheilungen be-fehligte, bei Karwitz am 21. Septbr. 1759 sich den schwarzen Adler-orden erwarb und überall als Mann von Muth, Beharrlichkeit und rich-tigem Blicke bewährte. Endlich traf ihn am 20. Nov. 1759 das in derKriegsgeschichte so bekannte Unglück bei Maxen, wo er, von feind-lichen Massen umringt, nach tapferer Gegenwehr, genöthigt ward,mit 8 Generalen und 14,000 Mann sich den Oestreichern zu ergehen.Er blieb bis zum llubertsburger Frieden in der Gefangenschaft, wurdebei seiner Rückkehr in Berlin verhaftet und vor ein Kriegsgericht ge-stellt , bei welchem der General Zielen den Vorsitz ' hatte. Das Ur-theil fiel auf Cassation und einjährige Haft in der Festung Spandauaus. Nach diesem unglücklichen Jahre und nach erlangter Freiheittrat er in dänische Dienste, ward in solchen den 7. Novbr. desselbenJahres General von der Infanterie, 17G5, den G. April, Deputirter beimGeneral-Kriegsdirectorium, den 51. Juli Obrister und Chef des hol-steinschen geworbenen Infanterie-Regiments, und 176G, den 29. Ja-nuar. Ritter des Danebrogordens. Er starb den 24. Febr. 17GG zuCopenhagen, und war mit Ulrike Henriette, der einzigen Tochter deskönigl. preuss. Landraths Julius Adolph v. ßuggenhagen, vermählt. —.Jonathan Friedrich v. F., geboren in der Neumark, gelangte zur Würdeeines königl. preuss. Generalmajors und Commandanten der FestungPeitz (im Jahre 174S). Er war mit Juliane Christiane v. Brenkenhoffvermählt, die vor ihm gestorben ist. — Wilhelm Ernst v. F. warAmtshauptmann zu Miihlenhof und Mühlenbeck, königl. preuss. Obrist