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2 (1842) E - H
Entstehung
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Fialkovvski Filz.

Sein Solln, Johann Friedrich v. F., der 1716 auf der Ritterakademiestudirte, erscheint als der letzte seines Geschlechtes. Sie führten einkreuzweis in vier Theile zerfallendes roth und silbernes Schild ; in denbeiden rotlien Feldern standen geharnischte, feuerspritzende Handgra-naten haltende Männer; in den silbernen Feldern waren schwarze aus-geschwungene, die Spitzen gegen einander kehrende Adlerlliigel vor-gestellt. In der Mitte war ein blaues Herzschild lein, mit einem la-teinischen goldfarbenen Buchstaben F bezeichnet, angebracht. DasSchild wurde von zwei gekrönten, otlenen Turnierhelmen bedeckt. Dereine trug zwischen zwei schwarzen Adlerflügeln den Buchstaben F,der andere aber den im Schilde vorkommenden geharnischten Mann,der in der rechten die Granate, in der linken aber einen Lorbeer-zweig hielt. In Baiern ist ein gleichnamiges adeliges Geschlecht, dassich Feuer v. Au schrieb, ansässig gewesen. Ks führte im rothen undsilbernen Schilde ein Kleeblatt, und auf dem Helme den Hals einesRehes. Von der schles. Familie v. Feuer giebt Sinapius, 1. 15. S. 362,und Gaulie, 1. B. S. 405, Nachricht.

Fialkowski, Herr von.

Einer v. Fialkowski ist gegenwärtig Spec.-Pächter des königl.Domainengutes Pacholewo, zu in Amte Boguniewo, im Regierungsbe-zirke Posen gelegen, gehörig.

Fiel)ig, die Herren von.

Verschiedene Stabsoffiziere und Subalternoffiziere dieses Namensstanden und stehen noch gegenwärtig in der preussischen Armee, na-mentlich bei der Artillerie. Zwei sind zum General- und Obristen-range gelangt, und standen in dem Rufe als Kenner und tapfere Füh-rer ihrer Waife. Namentlich der Generalmajor y . F., zuletzt alsObrist und Commandant des Platzes zu Colberg angestellt, der am 12.August 1822 starb, und der Obrist und Inspecteur der 3ten ArtillerieInspection, der im Jahre 1826 gestorben ist. Kin Lieutenant v. F.,der bis zum Jahre 1806 in der oberschlesischen Füsilierbrigade dienteund im Jahre 1834 als Obristlieutenant aus dem 4. Infanterie-Regi-mente mit Pension in den Ruhestand trat, erwarb sich bei Luckau daseiserne Kreuz. Ein Sohn des oben erwähnten Generals steht gegen-wärtig als Lientenant bei der Garde-Artillerie, und ein anderer Offi-zier dieses Namens ist Premier-Lieutenant im 4. Infanterie-Regimentozu Danzig.

Filz, die Herren von.

Hin und wieder findet man dieses uralte schlesische Geschlecht,das schon um das Jahr 938 erwähnt wird, auch Filtz geschrieben.Sein Name steht besonders in den Turnierbüchern aufgezeichnet (Bu-cetini Index alphabeticus Ludorum equestrium). Am Anfange des 16.Jahrhunderts besass dieses Geschlecht das heute gräll. HardenbergscheGut und Schloss poln. Schildern im Liegnitzischen, es erwarb aber inder Mitte desselben Jahrhunderts die Puditscher und Gross-WilkawerGüter im Fiirstenthume Oels, und fing von da an, sich Filz undPuditsch zu schreiben und zu ansehnlichen Würden zu gelangen. Na-mentlich waren mehrere v. F. und Puditsch Landeshauptleute und