Fenglcr
Feuer.
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Fenglcr, Herr von.
Der Kaiser Leopold I. erhob am 28. Anglist des Jahres 1702 denKaspar Joseph Fengler, Canzler des fiirstl. Stiftes Laybus, im schle-sischen Fürstenthume Wohlau, in den böhmischen Kitterstand.
Ferb er, die Herren von.
Eine adelige Familie in Vorpommern, die gegenwärtig ansehnli-che Güter im Kreise Grimmen, des Regierungsbezirks Stralsund, be-sitzt, namentlich Turow, Strelow und Voigtsdorf. Brüggemann führtdieses adelige Geschlecht Bd. I. 9. Hauptstück an.
Fcrnemont, die Grafen und Herren von.
Diese Familie führte früher den Namen Barbice oder Barbitz undBarwitz. Sie stammt aus Piemont, 'von wo sie sich nach Lothringenwendete; hier erwarb sie im 16. Jahrhunderte die Baronie Fernemont,von der sie ihren zweiten Namen genommen hat. Der östreichischeGeneral Johann Frans v. Barwitz, Freiherr v. Fernemont, wurde am1. Juni 1643 in den österr. Herrenstand aufgenommen und zwar in dieneuen Herrengeschlechter von Nieder-Oeslreich. Er war Landeshaupt-mann des Fürstenthums Glogau, und erkaufte hier ansehnlichen Grund-besitz , namentlich die Herrschaft Schlawa an der Provinzialgrenze.Der gegenwärtige Besitzer derselben ist der einzige Sohn des am 8.Febr. 1825 verstorbenen Grafen Karl Stanislaus v. F., der preussi-sche Kammerherr (seit 1810) und Regierungsrath a. D., Franz KarlGr. v. Fernemont, Frcih. v. Barnitz, vermählt mit Karoline v. Anhalt,Tochter des pensionirten General-Majors v. A. In Berlin lebt dieWittwe des Grafen Karl Stanislaus, eine geb. Helft und Schwester derGemahlin des Staatsministers v. Nagler.
Ferrari, die Freiherren von.
König Friedrich II. liess dem Chevalier Giulio Ferrari zu Vicenzaunter dem 7. Juli 1768 ein Freiherrn-Diplom ausfertigen. Das demErhobenen beigelegte Wappen besteht aus einem in der obern Hälfterothen, unten goldenen und mit drei blauen Querbalken belegtenSchilde. Durch die Mitte gehen zwei silberne und zwei schwarze, fastbogenförmig gelegte Streifen, auf denen sieben kleine goldene Balken,schräg gezogen, angebracht sind. Auf diesen Streifen steht ein schwar-zer preussischer Adler. Das Schild ist mit zwei Helmen bedeckt, vondenen der rechts den gekrönten Hals des schwarzen Adlers, der linkszwei rothe und eine weisse Straussfeder trägt.
Feuer, die Herren von.
Die Herren v. Feuer wurden der schlesischen und böhmischen Rit-terschaft zugesellt; sie waren im Biiegschen und Liegnitzischen ansäs-sig. Hier besassen sie namentlich Barschdorf, jetzt ein königl. Do-mainendorf. — Melchior Friedrich v. F. starb am 17. April 1705 alskaiserl. Rath und Kammer-Burggraf in Bring, nachdem er im Jalue1702 in den böhmischen Ritterstand aufgenommen worden war. —